Eigener Retail legt deutlich zu

Dr. Martens wächst dank Direktvertrieb

Store von Dr. Martens in Bonn. (Foto: Dr. Martens)
Store von Dr. Martens in Bonn. (Foto: Dr. Martens)

Dr. Martens ist zwischen Oktober und Dezember dank des Direktvertriebs erneut gewachsen. Dagegen machte das Wholesale-Segment im Weihnachtsgeschäft Minus.

Die Umsätze von Dr. Martens sind im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. Dezember 2021 endete, auf 367,3 Mio. Euro gestiegen. Das entsprach einem Plus in Höhe von 11% im Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber dem dritten Quartal 2020 stiegen die Erlöse um 21%.

Dr. Martens konnte in den zurückliegenden drei Monaten das Direktkundengeschäft erheblich ausbauen. So verzeichnete das börsennotierte Unternehmen einen Anstieg der Umsätze im eigenen Retail um 72% im Vergleich zum Vorjahr. Im eigenen E-Commerce legte Dr. Martens um 16% zu. Dagegen gingen die Wholsesale-Umsätze im gleichen Zeitraum um 14% zurück. Dieses Minus sei jedoch geplant gewesen, teilte das britische Label mit. So habe man vor dem Hintergrund der Lieferverzögerungen die eigenen Kanäle gegenüber dem Wholesale priorisiert. Der Großteil der Ware für das vierte Quartal sei dagegen bereits produziert und per Seefracht auf dem Weg in die Distributionszentren.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021/22 stieg der Umsatz von Dr. Martens um 14% auf 808,8 Mio. Euro.

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Helge Neumann / 27.01.2022 - 13:50 Uhr

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