Umfrage des Handelsverbands Deutschland

Einzelhandel ist nicht auf Vorkrisenniveau

Die Umsätze und Frequenzen im Einzelhandel bleiben weiterhin schwächer als vor der Corona-Pandemie. Das soll eine Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) zeigen.

Bundesweit wurden mehr als 700 Handelsunternehmen befragt. Demnach seien weiterhin besonders der Non-Food-Handel und innerstädtische Geschäfte vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie und des russischen Krieges in der Ukraine von niedrigen Umsätzen und Frequenzen betroffen. Die Umsätze im stationären Non-Food-Handel hätten zuletzt durchschnittlich 13 Prozent unter dem Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 gelegen. Die Frequenzen seien in Non-Food-Geschäften 21 Prozent hinter dem Vorkrisenniveau zurückgeblieben. Ebenfalls groß sei die Betroffenheit weiterhin im innerstädtischen Handel, der im Vergleich zum Jahr 2019 Umsatzeinbußen in Höhe von 20 Prozent verzeichnet hätte. Die Frequenzen in den Innenstädten hätten in der Vorwoche nur 80 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Der HDE setze sich daher für die Einführung eines Sonderprogramms zur Innenstadtentwicklung ein, das für eine Laufzeit von fünf Jahren mit 500 Millionen Euro pro Jahr unterstützt. Im Rahmen des Sonderprogramms sollen Konzepte und Maßnahmen gefördert werden, die zur Attraktivitätssteigerung und Modernisierung bestehender sowie neuer Geschäfte und innerstädtischer Einrichtungen beitragen.

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Nina Ungerechts / 23.05.2022 - 15:51 Uhr

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