Workshops und Debatten zur Umsetzbarkeit

Erstes Fachtreffen zu neuen EU-Umweltstandards

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Foto: BMUV/Sascha Hilgers)
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Foto: BMUV/Sascha Hilgers)

Zur Umsetzung der von der EU-Kommission vorgegebenen Textil-Nachhaltigkeitstandards lud das Bundesumweltministerium zu einer Fachveranstaltung ein.

Am 31. Mai traf sich das Bundesumweltministerium zum ersten Mal mit Verbänden von Handel, Industrie sowie NGOs, um über umsetzbare Wege zur Einhaltung der bald kommenden Nachhaltigkeitsstandards zu verhandeln, die von der EU-Kommission im Rahmen der „Strategie für nachhaltige und kreislauffähige Textilien“ angekündigt wurden. Umweltministerin Steffi Lemke erklärte zu Beginn der Veranstaltung, dass der Produktpass sowie gestaffelte Entsorgungsgebühren für Textilien eingeführt werden. Die EU-Kommission kündigte darüber hinaus bessere Haltbarkeit, Wiederverwertbarkeit, Reparierfähigkeit, und Faser-zu-Faser-Recyclingfähigkeit als EU-weite Vorgaben, die in Zukunft eingeführt werden, an. Unter anderem in Workshops wurde über die Umsetzbarkeit der Vorgaben diskutiert. Unter anderem war die einheitliche Kennzeichnung von kreislauffähigen Textilien Thema in den Workshops.

Ökonomische und ökologische Belange versöhnen

Der BTE veröffentlichte als einer der anwesenden Verbände ein Statement zur Fachveranstaltung. Der Verband begrüße den Ansatz des Bundesumweltministeriums, in Workshops gemeinsam mit Branchenvertretern nach praktikablen Lösungen zu suchen. Ziel müsse es laut BTE sein, ökonomische und ökologische Belange zu versöhnen und damit die Versorgung der Menschen mit Kleidung sicherzustellen, die sowohl bezahlbar als auch fair produziert ist.

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Christopher Mastalerz / 13.06.2022 - 15:47 Uhr

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