„Dringende humanitäre Krise“

European Outdoor Group will Ukrainern helfen

In einem Statement gibt der Verband der Outdoor-Branche bekannt, dass man den gesamten Sektor mobilisieren wolle, um den vom Krieg betroffenen Zivilisten zu helfen.

Laut dem Verband koordinieren die Polish Outdoor Group, das Unternehmen (über seinen polnischen Vertriebspartner) und der Scandinavian Outdoor Group bereits die Beschaffung und Verteilung von Outdoor-Ausrüstung an Flüchtlinge, die vor dem Konflikt fliehen, und andere Betroffene. Man sei in den an die Konfliktgebiete angrenzenden Ländern aktiv und könne feststellen, welche Hilfe benötigt wird und wie sie bereitgestellt werden kann. Das EOG-Team stehe selbst in engem Kontakt mit den helfenden Unternehmen.
„Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und unseren Ansatz entsprechend anpassen. Im Moment ist unsere Botschaft jedoch klar. Es handelt sich um eine dringende humanitäre Krise, und Outdoor-Unternehmen können den Zivilisten vor Ort, die in Not sind, helfen.“
Jede Organisation der Outdoor-Branche, die in der Lage sei, Materialien oder Produkte zur Unterstützung der vom Konflikt in der Ukraine betroffenen Zivilisten anzubieten, könne sich an die in der Krise aktiven Verbände und Unternehmen wenden:

- Das EOG-Team unter info@europeanoutdoorgroup.com

- Die Polnische Outdoor-Gruppe unter pt@4outdoor.pl

- Die skandinavische Outdoor-Gruppe unter david@scandinavianoutdoorgroup.com

- Keen unter Jeroen.meijer@keenfootwear.com.

Das Hauptziel der European Outdoor Group sei es, die Zusammenarbeit in der Outdoor-Branche zu fördern und zu leiten, mit Aktionen, die dem Wohl der Menschen und des Planeten dienen. Dies beruhe auf einer Verpflichtung zu gegenseitigem Respekt und einem impliziten Engagement für den Frieden.
„In diesem Moment werden wir Zeuge der Massenvertreibung von Familien und Einzelpersonen in der harten Kälte des Winters – dies ist sowohl eine große Tragödie als auch eine unmittelbare humanitäre Priorität. Als Verband der Outdoor-Branche haben wir vielleicht nicht die Möglichkeit, militärische Aktionen zu beeinflussen, aber wir können unsere Mitglieder und den gesamten Sektor mobilisieren, um den unschuldigen Zivilisten zu helfen, die von diesen Aktionen betroffen sind. Unsere Branche ist auf die Entwicklung, Herstellung und Produktion von Ausrüstungen spezialisiert, die den Menschen unter den härtesten Bedingungen helfen können, und wir können jetzt aktiv werden, um Hilfe zu leisten. Dies ist keine Marketinggelegenheit, sondern ein Aufruf zum Handeln.“

 
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Petra Steinke / 02.03.2022 - 11:44 Uhr

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