Karoline Koch

Fünf Tipps für den erfolgreichen Social-Media-Auftritt

Karoline Koch erstellt Social Media-Pläne für das Unternehmen Schuhe Lüke. (Foto: Karoline Koch)
Karoline Koch erstellt Social Media-Pläne für das Unternehmen Schuhe Lüke. (Foto: Karoline Koch)

Wie startet man auf Facebook? Und was sollte man bei Aktivitäten auf Social Media-Kanälen beachten? Social Media-Expertin Karoline Koch weiß, worauf es ankommt.

Für das Freiburger Unternehmen Schuhe Lüke GmbH organisiert die TCL Consulting die Social Media-Aktivitäten. Onlinemarketing-Managerin Karoline Koch befasst sich mit der Planung von Themen, dem Management von Kampagnen und der Umsetzung von spannenden Posts.
Zu Beginn des Jahres wird dafür gemeinsam mit der Leitung Marketing & Sales von Schuhe Lüke ein kanalübergreifender Contentplan erstellt. „Wir orientieren uns dabei auch am Saisonverlauf und integrieren Themen wie „New Arrivals“ oder „Bestseller“ oder die „Black Week“. Auch Anlässe greifen wir auf. Dazu gehört etwa der Sportschuh-Trend zum Jahresbeginn oder die elegante Garderobe vor Weihnachten und Silvester. Ich schaue aber auch immer, dass wir kurzfristige Themen aufgreifen können, zum Beispiel wasserdichte Schuhe, wenn es mal tagelang regnet“, berichtet die Spezialistin. Hinzu kommen Kooperationen mit Marken, deren Bilder im Saisonverlauf ebenfalls für Schuh Lüke-Posts genutzt werden.

 

Das rät Karoline Koch für den Start mit Social Media

  1. Das Thema ernst nehmen: Die Planung und auch die Art der Interaktion mit den Userinnen und Usern muss gut überlegt werden. Es wäre ideal, wenn eine im Unternehmen verantwortliche Person diese Aufgabe übernimmt. Das sorgt für authentische Ergebnisse. Wenn die Kapazitäten in der Firma dafür nicht reichen, kann auch eine Agentur engagiert werden.
  2. Den Markt beobachten: Man sollte sich einen Überblick darüber verschaffen, was andere Unternehmen in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Daraus können sich gute Ideen für die eigene Strategie ergeben. Entweder Themen, von denen man sich inspirieren lassen kann – oder auch Dinge, die man bewusst anders macht als andere.
  3. Ein Budget einplanen: Damit kann zielgenau Werbung geschaltet werden, die wiederum Aufmerksamkeit und Reichweite steigert. Ein etwa fünfstelliger Betrag pro Jahr sollte dafür bereitgestellt werden.
  4. An den Kunden orientieren: Wer soziale Netzwerke für sein Unternehmen nutzen will, sollte wissen, wo sich die Zielgruppe aufhält. Wenn eher Best Ager zu den Kunden zählen, braucht man z.B. nicht unbedingt TikTok als Kanal.
  5. Professionell vorgehen: Wackelige Fotos sind heute nicht mehr geboten. Der Wettbewerb ist groß, weshalb es wichtig ist, mit gut gestalteten Posts und ansprechenden Fotos zu arbeiten.
Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Petra Steinke / 08.04.2022 - 12:57 Uhr

Weitere Nachrichten