„Mission fortsetzen“

Generationswechsel bei Kybun/Joya

Karl Müller IV (rechts) und Claudio Minder führen die Marke Joya. Müller hat jetzt die Führung der Kybun Joya Gruppe übernommen (Foto: Joya)
Karl Müller IV (rechts) und Claudio Minder führen die Marke Joya. Müller hat jetzt die Führung der Kybun Joya Gruppe übernommen (Foto: Joya)

Der Schweizer Schuhhersteller mit den Marken Kybun, Joya und Kandahar wird nun von Karl Müller IV weiter geführt. Und das Markenportfolio wächst weiter.

Gesundes Gehen ohne Schmerzen – diesem Konzept hat sich die Schweizer Unternehmerfamilie Müller verschrieben. Vor 25 Jahren war der Startschuss für ein neues Schuhkonzept gefallen: Karl Müller III entwickelte seinerzeit einen neuen Typ Schuh, mit ungewöhnlich abgerundeter Sohle: MBT. Gemeinsam mit seinem Sohn Karl begann nach dem Verkauf der Marke, die schnell international Bekanntheit erlangte, mit neuen Ansätzen im Bereich Gesundheitsschuhe. Dann gingen Vater und Sohn für mehrere Jahre getrennte Wege. Karl Müller III gründete die Marke Kybun, sein Sohn das Konzept Joya. Beide Marken beschäftigen sich mit neuen Sohlentechnologien, Ergonomie und Fußgesundheit.
Inzwischen gibt es eine die Unternehmensgruppe Kybun Joya und ein Gesundheitszentrum in Arbon im Kanton Thurgau. Und eine Weichenstellung für die Zukunft: Unlängst wurde dem Sohn die Verantwortung für die Kybun Joya Gruppe übertragen; Karl Müller IV wird als nächste Generation die Mission seines Vaters fortsetzen. CEO für Kybun bleibt unterdessen Urs Koller, nachdem sich Karl Müller IV im Jahr 2020 von der Unternehmenssitze zurückgezogen hatte.
Vor einem Jahr hatte die Gruppe die Schweizer Marke Kandahar übernommen. Inzwischen gehört auch die Traditionsmarke Elgg, Produzent von Kampfstiefeln und rahmengenähten Schuhen, zum Unternehmen.

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Petra Steinke / 29.04.2022 - 12:43 Uhr

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