Fragen an ukrainischen Schuhhersteller

„Helfen Sie uns!“

Natalya Oleksandrivna Basiy, Geschäftsführerin der Belsta Shoe Factory. (Foto: Belsta)
Natalya Oleksandrivna Basiy, Geschäftsführerin der Belsta Shoe Factory. (Foto: Belsta)

Die Lage in der Ukraine spitzt sich immer weiter zu. Wie erlebt ein Schuhhersteller den Krieg? Wie ist die aktuelle Situation? Und was wünscht man sich von Europa?

Die Belsta Schuhfabrik wurde 2007 in Belgorod-Dnestrovsky nahe Odessa gegründet. Zuletzt beschäftigte der Hersteller von Damen-, Herren- und Kinderschuhen rund 1.500 Menschen. Pro Jahr wurden 3,5 Mio. Paar Schuhe produziert. schuhkurier sprach mit Geschäftsführerin Natalya Oleksandrivna Basiy.

Wie ist die Lage bei Ihnen?

Die Ukraine befindet sich im Krieg mit Russland und die Menschen in der Ukraine kämpfen an allen Fronten. Auch unsere Fabrik beteiligt sich an diesem Kampf.

Wie sieht das konkret aus?

Alle, die die Ukraine nicht verlassen haben und geblieben sind, helfen so gut sie können. Aktuell nähen wir in der Belsta-Schuhfabrik Schlafsäcke, Westen und Schutzausrüstung für das Militär und alle, die sich freiwillig der Verteidigung unserer Heimat angeschlossen haben. Aber das reicht nicht aus, um den Streitkräften der Ukraine zu helfen. In diesen Tagen sind wir alle Ukrainer – unsere Armee schützt auch Ihre Grenzen und Ihre Freiheit vor einem Angreifer, der bereit ist, die ganze Welt zu zerstören. Vereint sind wir unbesiegbar.

Was fordern Sie?

Wir fordern von der EU und der NATO, eine Flugverbotszone über der Ukraine einzurichten und so zu verhindern, dass die russischen Invasoren unsere friedlichen Städte bombardieren. Wir bitten Ihre Regierung um Hilfe, unsere Kinder zu retten. Wir werden bis zum Ende kämpfen, aber das bedeutet nicht, dass Deutschland in Sicherheit ist. Wenn wir Russland nicht aufhalten, wird es auch Sie angreifen. Wir bitten daher um die Unterstützung der gesamten europäischen Gemeinschaft. Indem Sie uns helfen, helfen Sie zuallererst sich selbst. Ehre der Ukraine und Ehre den Helden!

Die Belsta Schuhfabrik wurde 2007 in Belgorod-Dnestrovsky nahe Odessa gegründet. Zuletzt beschäftigte der Hersteller von Damen-, Herren- und Kinderschuhen rund 1.500 Menschen. Pro Jahr wurden 3,5 Mio. Paar Schuhe produziert. schuhkurier sprach mit Geschäftsführerin Natalya Oleksandrivna Basiy.

Wie ist die Lage bei Ihnen?

Die Ukraine befindet sich im Krieg mit Russland und die Menschen in der Ukraine kämpfen an allen Fronten. Auch unsere Fabrik beteiligt sich an diesem Kampf.

Wie sieht das konkret aus?

Alle, die die Ukraine nicht verlassen haben und geblieben sind, helfen so gut sie können. Aktuell nähen wir in der Belsta-Schuhfabrik Schlafsäcke, Westen und Schutzausrüstung für das Militär und alle, die sich freiwillig der Verteidigung unserer Heimat angeschlossen haben. Aber das reicht nicht aus, um den Streitkräften der Ukraine zu helfen. In diesen Tagen sind wir alle Ukrainer – unsere Armee schützt auch Ihre Grenzen und Ihre Freiheit vor einem Angreifer, der bereit ist, die ganze Welt zu zerstören. Vereint sind wir unbesiegbar.

Was fordern Sie?

Wir fordern von der EU und der NATO, eine Flugverbotszone über der Ukraine einzurichten und so zu verhindern, dass die russischen Invasoren unsere friedlichen Städte bombardieren. Wir bitten Ihre Regierung um Hilfe, unsere Kinder zu retten. Wir werden bis zum Ende kämpfen, aber das bedeutet nicht, dass Deutschland in Sicherheit ist. Wenn wir Russland nicht aufhalten, wird es auch Sie angreifen. Wir bitten daher um die Unterstützung der gesamten europäischen Gemeinschaft. Indem Sie uns helfen, helfen Sie zuallererst sich selbst. Ehre der Ukraine und Ehre den Helden!

Helge Neumann / 14.03.2022 - 14:29 Uhr

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