Auch andere Modeanbieter reagieren

H&M schließt alle Stores in Russland

Store von H&M in Moskau. (Foto: H&M)
Store von H&M in Moskau. (Foto: H&M)

H&M stellt vorübergehend den Geschäftsbetrieb in Russland ein. Angesichts des Überfalls der Ukraine schließt der Modehändler alle Stores und den Onlineshop.

Die H&M Group sei zutiefst besorgt über die tragischen Entwicklungen in der Ukraine und stehe an der Seite der Menschen, die darunter leiden, teilte das Unternehmen mit. Daher habe man beschlossen, alle Verkäufe in Russland vorübergehend zu pausieren. Darüber hinaus rief die H&M Group zu Frieden auf. Das Unternehmen spende zudem Kleidung und andere Dinge des täglichen Bedarfs. Die H&M-Stiftung habe bereits Spenden an Save the Children und an das UNHCR geleistet.

Russland gehört zu den wichtigsten Märkten der H&M-Group. Das Unternehmen betreibt dort mehr als 150 Geschäfte. Im Jahr 2020 lagen die Umsätze bei rund 580 Mio. Euro.

Am 2. März hat zudem der britische Onlinehändler die Belieferung von russischen Kunden eingestellt. Auch Nike hat den Onlineshop in Russland geschlossen, wie aus einer Meldung auf dem russischen Webshop hervorgeht.

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Helge Neumann / 03.03.2022 - 11:14 Uhr

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