„Branche ist wieder in Gang gekommen“

Italien: Schuhindustrie erholt sich

Siro Badon, Vorsitzender von Assocalzaturifici (Foto: Micam)
Siro Badon, Vorsitzender von Assocalzaturifici (Foto: Micam)

Die italienische Schuhindustrie konnte im vergangenen Jahr zulegen. Allerdings hat die Branche das Vorkrisen-Niveau noch nicht erreicht.

Der Umsatz der italienischen Schuhindustrie ist laut dem Branchenverband Assocalzaturifici im Zeitraum Januar bis September 2021 um 19,5% gestiegen. Für das Gesamtjahr erwartet der Verband ein Plus in Höhe von 16,2%. Damit würde die Schuhindustrie in Italien allerdings weiterhin 10 bis 15% unter dem Vorkrisen-Niveau liegen.

Während der inländische Konsum im zurückliegenden Jahr weiter schwächelte, entwickelte sich der Export der Schuhhersteller positiv. So legten die Schuhausfuhren in den ersten neun Monaten 2021 um 17,6% im Wert und 16,3% in der Menge zu. „Nach dem Schock des Jahres 2020 ist die Schuhbranche wieder in Gang gekommen“, sagte Siro Badon, Präsident von Assocalzaturifici. Im Export sei das Niveau von 2019 nahezu wieder erreicht worden. Das wertmäßige Minus betrug 2021 noch 2,7%, allerdings wurden 7% weniger Schuhe ausgeführt.  

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Helge Neumann / 03.01.2022 - 13:58 Uhr

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