Habeck, Wüst und Co.

Katag lädt zur Cheftagung

Dr. Daniel Terberger begrüßte die Gäste der 67. Cheftagung in Bielefeld. (Foto: Katag AG/Brauerphotos)
Dr. Daniel Terberger begrüßte die Gäste der 67. Cheftagung in Bielefeld. (Foto: Katag AG/Brauerphotos)

Promiauflauf in Bielefeld: Zur 67. Cheftagung der Katag kamen zahlreiche Prominente. Aber auch branchenrelevante Themen wurden intensiv diskutiert.

Vor der mit Spannung erwarteten Rede des Ehrengasts Wirtschaftsminister Robert Habeck füllte sich der Saal in Bielefeld noch einmal merklich. Neben Prominenten wie Barbara Becker, Motsi Mabuse und Sunnyi Melles hörten auch Industriegrößen wie Dr. August Oetker und Dr. Reinhard Zinkann zu, als der Wirtschaftsminister über die aktuellen Herausforderungen von Politik und Gesellschaft sprach und am Schluss seiner Rede mit minutenlangem Applaus belohnt wurde. Gemessen an der Begeisterung, die die Gäste der Cheftagung dem Wirtschaftsminister entgegenbrachten, hatte es der frisch wiedergewählte nordrhein-westfälische Landesvater Hendrik Wüst schwer, in seiner digitalen Liveschalte den Raum zu begeistern. „Wir warten auf Ihren Besuch bei uns, damit wir zusammen ein Bier trinken können“, wiederholte Dr. Daniel Terberger, Vorstandsvorsitzender der Katag, die Einladung an den Vorsitzenden der CDU Nordrhein-Westfalen. 

   

Neben den großen politischen Themen wurde in Bielefeld viel über konkrete Themen wie die Plattformanbindung an das Zalando Retail Connected-Programm und die Vorstellung von Jungunternehmern für die Zukunft gesprochen. Dr. Carsten Keller von Zalando stellte sich in der Talkrunde „Marktplätze/Plattformen, Fluch oder Segen" den teils kritischen Fragen und Anmerkungen der anderen Teilnehmenden. Auch zur Sprache kam das Problem der meisten Händler, online ohne hochwertiges Bildmaterial bestehen zu müssen. „Denn nicht jeder Händler kann ein eigenes, halbprofessionelles Fotostudio betreiben“, klagte Franz Klingenthal von Modehäuser Klingenthal. Der CEO von Marc O'Polo, Maximilian Böck, gab den Händlern Recht bei ihrem Problem mit der Produktdarstellung, warf aber ein, „dass man Unternehmen die eigene Marke schütze muss.“ Man wolle verhindern, das Produkte an Orten angeboten werden, die von der Marke selber eher kritisch gesehen werden.

   

In der Zukunftswerkstatt Zukunftswerkstatt „Das Wort hat die nächste Händlergeneration” sprachen sieben Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen über ihre Vorstellungen der Zukunft, die sie gemeinsam mit Katag Consulting im Vorfeld der Cheftagung erarbeitet hatten. Trends wie Technische Innovationen, Vereinfachung von Abläufen und dem veränderten Konsumentenverhalten wurden in kurzen Impulsvorträgen vorgestellt. 

Einen ausführlichen Bericht zur Katag Cheftagung lesen Sie in der kommen Ausgabe.

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Laura Klesper / 01.07.2022 - 10:08 Uhr

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