Tarifverhandlungen

Löhne und Gehälter in der Lederwarenindustrie steigen

Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS/L (Foto: Anka Bardeleben/HDS/L)
Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS/L (Foto: Anka Bardeleben/HDS/L)

Die Löhne und Gehälter in der deutschen Lederwarenindustrie werden angehoben. Das teilte der HDS/L mit.

Nach mehrstündigen, intensiven Verhandlungen sind laut einer Mitteilung des HDS/L am 23. März 2022 die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen zwischen der IG BCE und den Vertretern der deutschen Lederwarenindustrie in der ersten Runde in Iphofen abgeschlossen worden. „Vor dem Hintergrund der allgemeinen, wirtschaftlich und politisch sehr angespannten Situation, haben wir ein angemessenes, moderates Ergebnis erzielt“, kommentiert Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der deutschen Schuh- und Lederwarenindustrie, HDS/L, den Abschluss.
Demnach werden die Tariflöhne und -gehälter für die Entgeltgruppen E 5 bis E 8 ab dem 1. April um 2,5% erhöht bei einer Laufzeit von zwölf Monaten bis zum 31. Juli 2023.

Die Entgeltgruppen E1-E4 der Lederwarenindustrie werden ab 1. April 2022 wie folgt festgelegt:

 
  • E1: vorübergehend nicht beziffert, wird in der nächsten Tarifrunde wieder belegt;
  • E2: 1.900 Euro (ab 1.7.22 1.950 Euro und ab 1.10.22 2.028 Euro),
  • E3: 2.070 Euro und
  • E4: 2.100 Euro.
 

Außerdem wurden die Ausbildungsvergütungen bundeseinheitlich ab dem 1. April 2022 wie folgt festgelegt:

  • im 1. Ausbildungsjahr 980 Euro,
  • im 2. Ausbildungsjahr 1.020 Euro,
  • im 3. Ausbildungsjahr 1.050 Euro und
  • im vierten Ausbildungsjahr 1.100 Euro.
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Tobias Kurtz / 28.03.2022 - 08:49 Uhr

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