„In Gedanken bei den Menschen in der Ukraine“

Messe Düsseldorf setzt Russland-Geschäft aus

Angesichts des Krieges in der Ukraine stellt die Messegesellschaft ihre Aktivitäten in Russland bis auf weiteres ein. 

Als Konsequenz aus den Ereignissen in der Ukraine hat der Aufsichtsrat der Messe Düsseldorf beschlossen, die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe in Russland bis auf Weiteres einzustellen. Dies schließt auch die Aktivitäten der Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf Moskau mit ein.
Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messe Düsseldorf, erklärt: „Ganz Düsseldorf ist in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine. Nachdem wir bereits die Städtepartnerschaft zwischen Moskau und Düsseldorf auf Eis gelegt haben, ist es nur folgerichtig, dass auch die Messe Düsseldorf als Stadttochter ihre Aktivitäten in Russland vorerst einstellt.“
Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, ergänzt: „Die aktuellen Ereignisse stehen im Widerspruch zum Auftrag und zu den Werten unseres Unternehmens, internationale Marktplätze für einen freien, grenzüberschreitenden interkulturellen und wirtschaftlichen Austausch zu schaffen.“

Im Januar 2022 hatte in Moskau die Interplastica stattgefunden. Die Messe für die Kunststoffindustrie hatte laut den Organisatoren die Erwartungen übertroffen. Die nächste Interplastica ist für Ende Januar 2023 geplant. Auf der Homepage der Messe Düsseldorf in Moskau heißt es jetzt, dass alle Veranstaltungen ausgesetzt sind. Man werde zu gegebener Zeit weitere Informationen geben. 

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Petra Steinke / 02.03.2022 - 11:56 Uhr

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