„Better together“

Micam-Veranstalter ziehen positives Fazit

Die Schuhmesse Micam, die, flankiert von weiteren Mode-Order-Veranstaltungen, vom 13. bis zum 15. März in Mailand stattfand, habe ihre Position trotz herausfordernder Bedingungen bestätigt, betonen die Organisatoren. 

Mehr als 1.400 Marken aus dem Schuh-, Accessoires- und Schmuckbereich zeigten während der parallel stattfindenden Messen Micam, Mipel und Homi ihre neuen Produkte und Kollektionen. Knapp 30.000 Fachbesucher aus Italien und dem Ausland nutzten das Angebot für die Gestaltung ihrer Sortimente.
Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Es habe sich gezeigt, dass das Bündeln von Kräften hilfreich sei, um die derzeit schwierige Situation zu meistern. Bewusst habe man die verschiedenen Messen zeitgleich auf dem Messegelände in Rho bei Mailand stattfinden lassen. Flankiert wurden die Messen von einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Seminaren und anderen Events.

Vom 18. bis zum 21. September wird die Micam wieder in Mailand stattfinden. 

Ursprünglich war die Micam für den 20. bis 22. Februar geplant. Seinerzeit entschieden sich die Veranstalter für eine Verschiebung auf Mitte März. Sie diene dazu, die Micam so sicher wie möglich zu gestalten und zugleich ihren internationalen Charakter zu sichern, so die Veranstalter. Ein Grund für die Terminverschiebung waren neben der im Februar grassierenden Omikron-Welle die seinerzeit geltenden Corona-Richtlinien in Italien, die russischen Einkäuferinnen und Einkäufern, welche mit dem Impfstoff Sputnik geimpft sind, geschäftliche Aktivitäten in dem Land verwehrten. Später entschied die italienische Regierung, Geschäftsreisenden aus dem Ausland ohne Impfung mit einem EMA-zertifizierten Vakzin einen variierten Greenpass für die Einreise zu ermöglichen. Damit hätten auch russische Einkäufer und Händler die Micam Mitte März besuchen können. 

Mit dem 24. Februar, dem Beginn des Krieges in der Ukraine, und den darauf folgenden Sanktionen gegen Russland veränderte sich die Situation jedoch erheblich. Mit großer Sorge beobachtete der Verband der italienischen Schuhhersteller, Assocalzaturifici, die Entwicklungen. Russische Einkäufer und Händler waren aufgrund des weitgehend eingestellten Flugverkehrs so gut wie nicht in Mailand dabei. 

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Petra Steinke / 17.03.2022 - 10:10 Uhr

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