Herbst/Winter wird „ungewöhnlich bunt“

Michael Beheim: „Das Beste, das möglich war“

In einem Video gab Michael Beheim einen Ausblick auf das Jahr 2022. (Foto: Screenshot)
In einem Video gab Michael Beheim einen Ausblick auf das Jahr 2022. (Foto: Screenshot)

Wie lief 2021? Und was bringt die Saison H/W 22/23? Michael Beheim blickte in einer Online-Pressekonferenz auf das abgelaufene Jahr zurück und gab einen Einblick in die Situation des Taschenspezialisten.

Einschränkungen durch Corona, beginnende Lieferkettenprobleme: Michael Beheim, Geschäftsführer des Taschenspezialisten Beheim International Brands, machte in einer Online-Pressekonferenz keinen Hehl aus den schwierigen Bedingungen des vergangenen Jahres. Trotz eines Umsatzminus sei 2021 für Beheim gleichwohl „einigermaßen zufriedenstellend“ verlaufen. „Es war das Beste, das möglich war“.

Wirklich erfreulich habe sich das Online-Geschäft entwickelt, durch das ein Teil der Einbußen im stationären Handel aufgefangen worden sei.
Im letzten Jahr habe Beheim Prozesse überdacht und Projekte angestoßen, die 2022 umgesetzt würden. Im Vertriebsinnendienst sowie im Key Accout-Management habe der Taschenspezialist zum Jahresbeginn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen können – weitere sollen in den nächsten Monaten folgen.

Mit den ersten Orderterminen für Herbst/Winter 2022/23 sei er „recht zufrieden“, so Beheim weiter. „Besonders die Haptik gefällt.“ Die weichen, soften Materialien seien gut angenommen worden. Außerdem: „Wir sind ungewöhnlich bunt für Herbst/Winter.“ Besonders bei Gabor Bags und Tom Tailor Bags warte man mit Farbe, wie z.B. Henna-Tönen, auf. Insgesamt zeigten sich die Kollektionen so detailreich wie nie zuvor. Bei Gabor Bags werde in der Kommunikation ein Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit Yvonne Catterfeld gelegt.

Gut laufe es im Export. In UK, Frankreich, Italien und Spanien unter anderem habe man neue Handelspartner und Distributeure gewinnen können. Die aktuellen Videos, in denen das Designteam jede Tasche den Handelspartnern erläutert, würde daher auch auf Englisch produziert.

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Tobias Kurtz / 27.01.2022 - 13:39 Uhr

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