In der Gastronomie gilt 2G Plus

MPK verschärft Corona-Regeln

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am 7. Januar eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. (Foto: Unsplash/pieronigro)
Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am 7. Januar eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. (Foto: Unsplash/pieronigro)

Angesichts der zunehmenden Verbreitung der Omikron-Variante und steigender Inzidenzen hat die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. Diese betreffen vor allem die Gastronomie.

„Omikron wird uns noch lange beschäftigen und für steigende Infektionszahlen sorgen. Daher müssen wir neue Maßnahmen ergreifen“, erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz nach den MPK-Beratungen.

Künftig gilt in der Gastronomie bundesweit die 2G Plus Regelung. Auch doppelt Geimpfte und Genesene müssen damit künftig beim Besuch eines Restaurants einen aktuellen Test vorlegen. Ausgenommen von der Regel sind Dreifachgeimpfte. Im Einzelhandel bleibt es bei der 2G-Regel – mit Ausnahme von Niedersachsen. Darüber hinaus wird für das Einkaufen in Geschäften das Tragen einer FFP2-Maske dringend empfohlen.

Zudem wurde eine Anpassung der Quarantäne-Regelung beschlossen. Kontaktpersonen, die dreifach geimpft sind, werden von der Quarantäne ausgenommen. Das gilt auch für vergleichbare Gruppen wie frisch Geimpfte oder Genesene. Für alle übrigen endet die Isolation bzw. Quarantäne nach zehn Tagen. Infizierte oder Kontaktpersonen können sich frühestens nach sieben Tagen durch einen negativen PCR-Test freitesten. Kontaktpersonen, die in der kritischen Infrastruktur arbeiten, können den Test schon nach fünf Tagen machen. 

Ab wann die Regel gelten, ist derzeit noch nicht bekannt. 

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Helge Neumann / 07.01.2022 - 15:57 Uhr

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