Neue Corona-Schutzverordnung

NRW: 2G-Tests nur noch stichprobenartig

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Foto: Land NRW)
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Foto: Land NRW)

Nordrhein-Westfalen hält zunächst an 2G im Einzelhandel fest. Die Einlasskontrollen fallen jedoch weg. Größere Anpassungen will man von der Bund-Länder-Konferenz abhängig machen.

In Nordrhein-Westfalen ist eine neue Corona-Schutzverordnung verabschiedet worden, die ab Mittwoch, dem 9. Februar gilt. In einer Pressekonferenz erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, dass keine 2G-Einlasskontrollen im Einzelhandel mehr nötig sein werden. Die 2G-Regel bleibt jedoch bestehen und wird stichprobenartig kontrolliert. Außerdem werden Kinder und Jugendliche mit Geimpften gleichgesetzt, da sie in der Schule regelmäßig getestet werden. „Wir haben in den Krankenhäusern nur leichten Anstieg von Intensiv- und Beatmungspatienten und eine beherrschbare Situation. Allerdings müssen wir die coronabedingten Ausfälle in den Krankenhäusern im Blick behalten“, schätzt Laumann die Situation im Bundesland ein.

Dass die Anpassungen nicht größer ausfallen, begründet der Gesundheitsminister mit der kommenden Ministerpräsidentenkonferenz. Die Corona-Schutzverordnung gilt zwar für vier Wochen. Nach der Bund-Länder-Konferenz am 16. Februar wolle man sie jedoch anpassen und sich an die dann getroffenen Vereinbarungen orientieren.

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Christopher Mastalerz / 08.02.2022 - 16:27 Uhr

Weitere Nachrichten

schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke (Foto: Natalie Färber)

Kommentar: Masken

Ein Kommentar von Petra Steinke

Die Inzidenzen erreichen Rekordwerte. Zugleich lassen frühlingshafte Temperaturen und die Aussicht auf weitere Lockerungen die Menschen in die Städte strömen. Eine Herausforderung, für die es aber eine sinnvolle Lösung gibt.