„Handel kein Treiber der Pandemie“

Österreich: Händler fordern sofortige Aufhebung der 2G-Pflicht

Zahlreiche österreichische Handelsunternehmen verschiedener Branchen sowie deren Vermieter haben sich am 29. Januar mit einer Petition an die österreichische Bundesregierung gewandt.

Auf Initiative der Wirtschaftskammer Österreich fordern die Händler, darunter die ANWR Garant Austria, die Ringschuh, CCC, Deichmann, die Intersport Austria, Kastner & Öhler und die Leder & Schuh AG, die sofortige Aufhebung der 2G-Pflicht im Einzelhandel. Sie argumentieren, dass mit dem Ende des Lockdowns für Ungeimpfte und der Einführung der Impfpflicht kein Verständnis mehr für die Maßnahme aufzubringen sei. Die Arbeitsplätze von rund 600.000 Beschäftigten im österreichischen Einzelhandel seien in Gefahr, wenn die 2G-Pflicht beibehalten werde. Zudem belegten Studien, dass das Einkaufen im österreichischen Handel virologisch nahezu unbedenklich und der Handel kein Treiber der Pandemie sei. Die Kontrollen des Impfstatus bedeuteten darüber hinaus für das Verkaufspersonal im Handel große Belastungen. Man bekenne sich jedoch zu allen Schutzbestimmungen zur Eindämmung der Pandemie. Dazu gehöre auch die FFP2-Maskenpflicht im Handel, heißt es in der Petition.

 
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Petra Steinke / 29.01.2022 - 20:16 Uhr

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