„Wir sind überwältigt“

Picard sammelt Spenden für die Ukraine

Der Obertshausener Taschenhersteller Picard betreibt eine eigene Produktionsstätte in der Ukraine. Das Unternehmen sammelt Spenden für eine Hilfsorganisation – mit großem Erfolg.

Picard-Werksleiter Stanislav Didenko engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für eine kleine Hilfsorganisation namens Dobrotschynez in Mukatschewo. Die Organisation kümmert sich um notleidende Familien. Ganz aktuell vor allem um geflüchtete Familien, die jetzt in großen Scharen im Westen der Ukraine stranden. Mit den Erlösen sollen vor allem Bedürftige und aus dem Osten des Landes geflüchtete Familien unterstützt werden. Auf der ILM sammelte Picard bereits Gelder für die Organisation.

In einem Beitrag auf LinkedIn gab der Taschenhersteller einen ersten Zwischenstand zur Spendenaktion bekannt. „Wir sind überwältigt, zutiefst gerührt und vor allem dankbar für die grenzenlose Hilfsbereitschaft, die wir in den letzten Tagen erfahren durften. Uns erreichte sehr viel Zuspruch für unsere Spendenaktion für die Hilfsorganisation Dobrotschnynez.“ Man habe bereits 45.000 Euro an die Hilfsorganisation überwiesen. 
Das Spendenkonto soll geöffnet bleiben; man lade weiterhin ein, Spenden auf das eingerichtete Konto zu überweisen. „Denn es werden wahrscheinlich noch viel mehr geflüchtete Familien in diese Region um Mukatschewo kommen.“

Überweisungen können weiterhin getätigt werden:

Picard Lederwaren GmbH & Co. KG - Spendenkonto Ukraine
IBAN: DE16 5065 2124 0001 1464 71
BIC: HELADEF1SLS
Sparkasse Langen-Seligenstadt
Überweisungszweck: „Spende für notleidende Menschen in der Ukraine“

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Tobias Kurtz / 21.03.2022 - 09:44 Uhr

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