Schwerpunkt Fachkräftesicherung

Schuhbranche trifft sich bei „Rundem Tisch“

Die Schuhindustrie traf sich am Standort der Josef Seibel-Schuhfabrik, um über Strategien zur Fachkräftesicherung auszutauschen. (Foto: HDS/L)
Die Schuhindustrie traf sich am Standort der Josef Seibel-Schuhfabrik, um über Strategien zur Fachkräftesicherung auszutauschen. (Foto: HDS/L)

In Hauenstein ist die deutsche Schuhindustrie in der Josel Seibel-Schuhfabrik zum traditionellen „Runden Tisch“ zusammengekommen. Dabei ging es vor allem darum, wie man junge Fachkräfte von einem Job in der Schuhbranche begeistern kann.

Zum 40. Mal traf die deutsche Schuhindustrie am 14. Februar beim „Runden Tisch“ zusammen. In der Josef Seibel-Schuhfabrik in Hauenstein kamen Schuhbetriebe aus Pirmasens und Umgebung, Kennel & Schmenger, Semler und Steitz Secura, mit Vertretern der Deutschen Schuhfachschule, des ISC, des IHK und der Agentur für Arbeit aus. Es wurde vor allem darüber diskutiert, wie man junge Fachkräfte für einen Karriereweg in der Schuhindustrie begeistern könne. Die Fachkräftesicherung sei eine Herausforderung, welche die Schuhindustrie meistern müsse, um weiter konkurrenzfähig bleiben zu können. Carl-August Seibel, Vorsitzender des HDS/L und Geschäftsführer von Josef Seibel dazu: „Es ist allerhöchste Zeit. Sonst droht, dass der Fachkräftemangel zur Vollbremsung für die Innovationen und die Zukunftsfähigkeit unserer Branche wird.“ Beim runden Tisch hätten die Betriebe versichert, den Lernerfolg der Auszubildenden mit allen individuellen Maßnahmen sicherstellen zu wollen. Außerdem sei man sich in Hauenstein einig gewesen, dass die Bündelung der Branchenvertreter in der Region ein wichtiger Faktor sei und stärker genutzt werden müsse. Die Region locke mit Ausbildungsplätzen und Aussichten auf eine Karriere bei einem der ansässigen Unternehmen.

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Christopher Mastalerz / 24.02.2022 - 16:18 Uhr

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