Optimistischer Ausblick

Schuhindustrie in Vietnam wächst trotz Corona

Die vietnamesischen Schuhhersteller haben sich nach Angaben des nationalen Industrieverbands Lefaso weitgehend von der Corona-Krise erholt. Die Auslastung der Fabriken liege wieder bei 100%.

Die Schuhindustrie in Vietnam erzielte im vergangenen Jahr einen Exportumsatz in Höhe von 25%, teilt Lefaso mit. Das sind 5,6% mehr als im Vorjahr. Damit seien die Unternehmen auf dem besten Weg, die Auswirkungen der Corona-Krise hinter sich zu lassen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hatten in dem südostasiatischen Land im Sommer zu einem mehrmonatigen harten Lockdown geführt, der erst Anfang Oktober endete. Im Zuge dessen hatten viele Schuhfabriken insbesondere im Süden des Landes rund um die Hauptstadt Ho-Chi-Minh-Stadt den Betrieb einstellen müssen. Das hatten zu erheblichen Lieferverzögerungen gesorgt. So bezieht etwa Nike rund die Hälfte aller Sneaker aus Vietnam.

„Die vietnamesischen Schuhfabriken öffnen wieder, weil die meisten Arbeiterinnen und Arbeiter geimpft sind und unbesorgt an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können“,  erklärte Nguyen Duc Thuan, Präsident von Lefaso. Nach Angaben des Verbandes liegt die Auslastung der Produktion wieder bei 100%. Für das laufende Jahr erwartet der Verband eine erneute Umsatzsteigerung zwischen 10 und 15%.

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Helge Neumann / 10.03.2022 - 14:19 Uhr

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