Geschäfte werden vorübergehend geschlossen

Ukraine-Krieg: Modekonzerne ziehen Konsequenzen

Store von Massimo Dutti in Moskau. (Foto: Inditex)
Store von Massimo Dutti in Moskau. (Foto: Inditex)

Weitere Modeunternehmen haben wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine Konsequenzen gezogen. Unter anderem schließt die Zara-Mutter Inditex mehr als 500 Läden in Russland.

Der Inditex-Konzern schließt sämtliche 502 Geschäfte in Russland. Zu dem Unternehmen gehören unter anderem die Marken Zara, Massimo Dutti, Pull & Bear und Bershka. Russland ist nach Spanien der wichtigste Markt für Inditex, das dort mehr als 9.000 Menschen beschäftigt. Im vergangenen Jahr erzielte Inditex in Russland nach eigenen Angaben 8,5% des gesamten EBIT.

Darüber hinaus haben in den vergangenen Tagen mehrere Unternehmen ihren Rückzug aus Russland angekündigt. Dazu gehört auch der deutsche Sportartikelhersteller Puma, der seine rund 100 Läden im Land schließt. Auch der französische Luxus-Konzern LVMH schließt vorübergehend die etwa 125 Geschäfte in Russland. Zu den Marken gehören Fendi, Louis Vuitton, Dior und Celine. Auch Prada, Under Armour und die Cartier-Mutter Richemont haben aus dem Angriff auf die Ukraine Konsequenzen gezogen und ihre Russland-Aktivitäten vorübergehend eingestellt.

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Helge Neumann / 07.03.2022 - 09:30 Uhr

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