Corona-Maßnahmen

Weitere Bundesländer kippen 2G

2G im Einzelhandel gilt nicht mehr bundesweit. (Foto: Unsplash/pieronigro)
2G im Einzelhandel gilt nicht mehr bundesweit. (Foto: Unsplash/pieronigro)

Hessen und Mecklenburg-Vorpommern folgen dem Beispiel von Schleswig-Holstein und wollen die 2G-Regelung für den Einzelhandel aussetzen.

Volker Bouffier, Ministerpräsident von Hessen, kündigte am 2. Februar an, dass das Bundesland die 2G-Regelung für den Einzelhandel außer Kraft setzen wird. „Es ergibt keinen Sinn, die Unterteilung zwischen Grundbedarf und übrigen Einzelhandel in der Pandemie fortzusetzen“, sagte Bouffier im hessischen Landtag. Es werde aber eine FFP2-Maskenpflicht eingeführt. Zuvor hatte das Verwaltungsgericht in Frankfurt am 31. Januar einer Modehändlerin aus Hanau Recht gegeben, die gegen die 2G-Regel geklagt hatte.

Am 3. Februar kündigte zudem Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Lockerungen für den Einzelhandel an. Laut Medienberichten soll die 2G-Regel auch in diesem Bundesland zum 12. Februar gekippt werden. Zuvor hatte Schleswig-Holstein angekündigt, 2G im Handel zum 9. Februar abzuschaffen. Sachsen und Thüringen setzen zudem künftig auf 3G im Handel, ebenso wie Baden-Württemberg.

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Helge Neumann / 04.02.2022 - 08:53 Uhr

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