„Verschenktes Potenzial“

Welche Chancen und Risiken birgt D2C?

Die IFH-Tochter ECC sieht im Direct-to-Consumer-Business große Chancen für Hersteller. Vor allem junge Menschen seien sehr offen für den Direktvertrieb.

Die E-Commerce-Beratungsplattform ECC Köln, eine Tochtermarke des Instituts IFH Köln, hat gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Publicis Commerce in einer Studie das Potenzial von Direct-to-Consumer-Verkauf (D2C) auf dem deutschen Markt analysiert und „Verschenktes Potenzial“ festgestellt, wie die Studie auch betitelt wurde. Dafür wurden sowohl Unternehmen als auch 1.000 Konsumentinnen und Konsumenten befragt. Dabei wurde festgestellt, dass 49% der deutschen Bevölkerung über D2C-Wege konsumiert. Sie schätzen dabei besonders die bessere Verfügbarkeit des gesamten Markensortiments. 27% der Befragten geben zum Beispiel im Drogeriesegment an, aus Verbundenheit zur Marke direkt beim Hersteller zu kaufen. Wichtig ist auch die Fälschungssicherheit, wie 25% in Bezug auf Technik- und Elektronikprodukte sagen. Unter den 18- bis 29-jährigen haben in den letzten sechs Monaten 66% Produkte beim Hersteller gekauft, so die Studie. Die Hersteller versprechen sich von D2C-Strategien die Generierung von Kundendaten sowie die Stärkung der Marke. Als Herausforderungen werden Logistikauswand, fehlendes Know-How und interne Strukturen angegeben.

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Christopher Mastalerz / 20.04.2022 - 11:52 Uhr

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