Vor allem Modehäuser stehen leer

Wie Großbritannien Leerstand bekämpfen will

Laut Medienberichten sollen Besitzer von Handelsimmobilien im Vereinigten Königreich künftig verpflichtet werden können, leerstehende Geschäfte zu vermieten. Damit sollen Innenstädte belebt werden.

Laut der britischen Boulevardzeitung Daily Mail bereitet die britische Regierung ein Gesetz vor, nach dem leerstehende Geschäfte künftig nach sechs Monaten zwangsvermietet werden können. Mit dieser Maßnahme sollen Innenstädte attraktiver gemacht werden und kleine und mittelständische Handelsunternehmen mehr Möglichkeiten bekommen, Immobilienflächen zu mieten. Durch die Pandemie seien im Vereinigten Königreich vor allem viele Modegeschäfte geschlossen worden, da die Modehäuser Debenhams und Topshop Insolvenz anmelden mussten. Sollte ein Eigentümer nach sechs Monaten nicht in der Lage sein, einen Mieter zu finden, wäre es dem kommenden Gesetz zufolge kommunale Behörden erlaubt, eine Zwangsvermietung über eine Auktion durchzuführen. Die offizielle Ankündigung des Gesetzes wird bei der Rede der Königin im Mai erwartet.

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Christopher Mastalerz / 19.04.2022 - 15:46 Uhr

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