„Prüfen alle Optionen“

Wie reagiert Deichmann?

Deichmann betreibt 37 Geschäfte in Russland. (Foto: Deichmann)
Deichmann betreibt 37 Geschäfte in Russland. (Foto: Deichmann)

Deichmann betreibt 37 Schuhgeschäfte in Russland. Wie reagiert das Unternehmen aus Essen auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine?

„Kaum jemand hätte es für möglich gehalten, dass es im 21. Jahrhundert auf europäischem Boden wieder einen Krieg geben würde. Wir verfolgen die aktuellen Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt mit großer Sorge“, erklärte ein Deichmann-Sprecher gegenüber schuhkurier. Es müsse alles getan werden, um Menschenleben zu retten. Jegliche Kampfhandlungen seien daher schnellstmöglich zu beenden. „Selbstverständlich verfolgen auch wir die aktuellen Entwicklungen sehr genau. Die wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht absehbar“, so der Sprecher weiter.

Deichmann ist seit 2014 in Russland aktiv und betreibt dort aktuell 37 Filialen. In der Ukraine ist das Unternehmen dagegen nicht aktiv. „Wir prüfen derzeit ergebnisoffen alle Optionen“, so der Deichmann-Sprecher auf die Frage nach der Zukunft der Geschäfte. Haltung, Weitsicht und Fingerspitzengefühl seien geboten und viele Aspekte in der aktuellen Lage zu berücksichtigen.

Deichmann unterstützt über das eigene Hilfswerk Wortundtat Geflüchtete aus der Ukraine mit einem Partner in der Republik Moldau. Raus aus dem umkämpften Land sei der Weg über Moldawien für viele Betroffene der kürzeste. Weitere effiziente Hilfsmöglichkeiten für die ukrainische Bevölkerung mit spezialisierten Institutionen werden nach Unternehmensangaben aktuell geprüft.

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Helge Neumann / 04.03.2022 - 12:43 Uhr

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