Q1 2022

Zalando mit Umsatzminus

Robert Gentz, CEO bei Zalando (Foto: Zalando/Daniel Hofer)
Robert Gentz, CEO bei Zalando (Foto: Zalando/Daniel Hofer)

Schwieriger Start ins Jahr: Während der Gesamtwert der umgesetzten Waren leicht gesteigert werden konnte, sind die wirtschaftlichen Kennzahlen bei Zalando nicht mehr auf dem Niveau der Lockdown-Monate.

CEO Robert Gentz und CFO Sandra Dembeck haben in einer Pressekonferenz am 5. Mai bekanntgegeben, dass Zalando im ersten Quartal 2022 einen Umsatz in Höhe von 2,21 Mrd. Euro verzeichnen konnte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank der Umsatz damit um 1,5%. Zalando erklärt den sinkenden Umsatz mit den unterschiedlichen Umständen, die Zalando letztes Jahr zum Vorteil gereichten, von denen der Konzern dieses Jahr jedoch nicht profitieren kann. Während Zalando im vergangenen ersten Quartal von Lockdowns in vielen europäischen Ländern profitierte, hat Zalando nun mit der allgemeinen Konsumunlust aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine und der Inflation zu kämpfen. Während 2021 mit einem Gewinn vor Steuern und Abgaben in Höhe von 78,6 Mio. Euro gestartet werden konnte, verzeichnete Zalando nun einen Verlust vor Steuern und Abgaben in Höhe von 68,1 Mio. Euro. Positiv entwickelte sich für Zalando das Bruttowarenvolumen, der Gesamtwert an umgesetzten Artikel, der im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1% steigen konnte und 3,18 Mrd. Euro beträgt. Auch die Anzahl an aktiven Nutzern konnte steigen und beträgt 48,8 Mio. Zalando sieht sich dennoch darin bestätigt, mit seinem Plattformansatz die richtige Strategie zu fahren. Zalando möchte sich als Plattform für den Handel etablieren und sieht sich als „Starting Point for Fashion“. Der Anteil an Bruttowarenvolumen mit Mode und Schuhen, der über externe Partner umgesetzt wurde, konnte auf 32% gesteigert werden. Ziel ist es nach wie vor, bis 2025 einen Partneranteil von 50% des Mode-Bruttowarenvolumens zu erreichen.

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Christopher Mastalerz / 05.05.2022 - 11:10 Uhr

Weitere Nachrichten