Reaktion auf Ukraine-Krieg

Zalando: „Wir sind schockiert“

Robert Gentz (li.) und David Schneider. (Foto: Zalando)
Robert Gentz (li.) und David Schneider. (Foto: Zalando)

Zalando spendet 1 Mio. Euro für Kriegsbetroffene in der Ukraine. Der Onlinehändler will das Logistiknetzwerk in Polen zur Verteilung von Hilfsgütern nutzen.

„Wir alle sind schockiert und zutiefst beunruhigt über den militärischen Überfall der russischen Regierung auf die Ukraine. Als europäisches Unternehmen stehen wir zu demokratischen Grundwerten und hoffen auf ein sofortiges Ende der Gewalt in der Ukraine. Unsere Gedanken sind bei der ukrainischen Bevölkerung, bei allen, die von der Invasion betroffen sind und bei allen, die Hilfe organisieren“, so die beiden Zalando-Gründer und Co-CEOs Robert Gentz und David Schneider in einem gemeinsamen Statement. Priorität genieße aktuell, die Mitarbeiter, die direkt oder indirekt betroffen seien, sowie ihren Familien zu helfen. „So unterstützen wir derzeit mit Beratungsangeboten, bei der Visabearbeitung, durch Freistellung von der Arbeit und Transportmöglichkeiten.“

Zalando will die Kompetenzen des Logistiknetzes in Polen und Markenpartnerschaften in ganz Europa dazu nutzen, um über NGO-Partner das bereitzustellen, was zur Unterstützung der Geflüchteten am dringendsten benötigt wird. „Mit einer Million Euro unterstützen wir die humanitäre Hilfe für Kriegsbetroffene, zusätzlich zu Sachspenden, freiwilligem Engagement der Mitarbeitenden und der Flüchtlingshilfe. Ein Teil der finanziellen Unterstützung ging bereits an die Polish Humanitarian Action Organisation, die Geflüchteten, die nach Polen fliehen, humanitäre Hilfe leistet, einschließlich Lebensmitteln und andere Formen der Unterstützung. Wir spenden auch an das Rote Kreuz, Humedica, UNICEF und Save the Children, und verdoppeln jede Spende von Zalando-Mitarbeitern“, so Gentz und Schneider. Man werde auch weiterhin nach Möglichkeiten suchen, den Menschen in der Ukraine beizustehen und sie zu unterstützen.

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Helge Neumann / 03.03.2022 - 14:24 Uhr

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