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A+A: Markt für Persönliche Schutzausrüstung boomt

Stand von Steitz Secura auf der A+A in Düsseldorf. (Foto: Messe Düsseldorf)
Stand von Steitz Secura auf der A+A in Düsseldorf. (Foto: Messe Düsseldorf)

Die A+A ist die weltweit größte und wichtigste Veranstaltung, wenn es um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Vom 5. bis 8. November besuchten mehr als 73.000 Fachbesucher die Messe in Düsseldorf.

Gesunde Mitarbeiter sind ein globales Ziel – das unterstrich der stabile Anteil internationaler Besucher, die in diesem Jahr aus 137 Ländern zur A+A anreisten. Analog spiegelte die ebenfalls hohe Internationalität der Aussteller das weltweite Interesse für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. So kamen gut 70% der 2.121 A+A-Aussteller, vom Startup zum Global Player, aus dem Ausland – von Australien über China, Russland, Thailand und Indien über ganz Europa und Südafrika bis nach Brasilien und die USA.

Persönliche Schutzausrüstung boomt nach wie vor

Ein Segment, das von dem weltweit wachsenden Bewusstsein für alle Themen rund um den Arbeitsschutz profitiert, ist das der Persönlichen Schutzausrüstungen – dem traditionell stärksten Bereich der A+A mit in diesem Jahr über 1.100 Ausstellern. Laut aktueller Studie zum deutschen PSA-Markt vom Marktforschungsunternehmen Macrom stieg das Volumen des deutschen PSA-Gesamtmarkts von 1,92 Mrd. Euro in 2016 auf 2,23 Mrd. Euro in 2018. „Der PSA-Markt profitiert weiterhin von der steigenden Bereitschaft der Unternehmen, ihre Mitarbeiter besser zu schützen und aufzuklären“, kommentiert Birgit Horn, Director der A+A 2019, das facettenreiche Angebot von Schutzausrüstungen und Schutzbekleidung auf der A+A, welches erneut die Innovationskraft der Branche spiegelte. „Entsprechend positionieren sich die PSA-Hersteller und Anbieter zunehmend als strategische Beratungspartner mit ganzheitlichen Lösungen.“ Weitere begünstigende Faktoren sind der steigende Anteil älterer Arbeitnehmer, für die der Markt immer mehr Lösungen anbietet, die Implementierung moderner Assistenzsysteme in der Produktion, das wachsende Interesse für soziale und ökologische Produktionsbedingungen sowie die Entwicklung von Entsorgungskonzepten für Schutzausrüstungen.

Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit: Basis guter Arbeit 

Nachhaltigkeit trieb auch die A+A thematisch um. Und das nicht nur im Rahmen neuer Veranstaltungen auf der Fachmesse und im Kongress zu Themen wie „nachhaltige textile Fertigung“ oder „Fairness in globalen Lieferketten“, welche in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Im Sinne einer ganzheitlichen Präventionskultur war die A+A per se geprägt vom aktuellen Topthema Nachhaltigkeit, ist sie doch das Fundament gesunder und sicherer Arbeit. „Es hat mich beeindruckt, wie unser Motto ‚Der Mensch zählt’ in den letzten vier Tagen auf der A+A praktisch gelebt wurde“, freut sich Wolfram Diener, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH, zum Abschluss der Weltleitmesse für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. „Wer in dieser Woche hier bei uns in Düsseldorf keine Lösungen gefunden hat für die laufenden und anstehenden Veränderungen unserer Arbeitswelt, der wird sich schwer tun, diese an anderer Stelle zu finden.“

 
Helge Neumann / 11.11.2019 - 09:54 Uhr

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