4D-Sneaker-Modell

Adidas bringt den Alphaedge 4D auf den Markt

Der neue Adidas ’Alphaedge 4D‘ kommt in den Handel. (Foto: Adidas)
Der neue Adidas ’Alphaedge 4D‘ kommt in den Handel. (Foto: Adidas)

Alphaedge 4D. So heißt der neue Laufschuh des Sportartikelherstellers Adidas, bei dem die ’Adidas 4D‘-Zwischensohle zum Einsatz kommt. Seit dem 17. November ist der Alphaedge 4D im Handel erhältlich.

„Adidas 4D ist unsere bislang ambitionierteste Zwischensohle“, sagt Adidas Design Director Future Klaus Rolshoven. „Was ursprünglich als konzeptionelle Futurecraft Innovation begann, gibt uns die Möglichkeit, unsere Fertigungsprozesse komplett zu überdenken und ein datengesteuertes Erlebnis zu schaffen, das neue Maßstäbe in puncto Leistungsfähigkeit und Komfort setzt.“

Die Adidas-Zwischensohle wird aus Licht und Sauerstoff in einem Fertigungsprozess namens 'Digital Light SythesisTM gefertigt. Dabei handelt es sich nach Aussage von Adidas um „eine bahnbrechende Technologie“, bei der digitale Lichtprojekte, sauerstoffdurchlässige Optik und programmierbare flüssige Harze eingesetzt werden, um hochleistungsfähige und langlebige Produkte aus Polymeren zu drucken. 

Die durch das spezielle Druckverfahren erzeugte filigrane Gitterstruktur sorgt für eine reaktionsstarke Dämpfung der Sohle, die den Druck auf den Fuß von jeder Seite absorbiert undals Energie an den Läufer zurückgibt.

Für den Druckprozess werden Daten verwendet, die die speziellen Anforderungen in einer bestimmten Performance-Kategorie in Bezug auf Laufstil, Dämpfung und Stabilität unmittelbar in eine Zwischensohle übertragen. Diese Technologie ermöglicht es prinzipiell, ganz individuell auf jeden Athleten zugeschnittene Schuhe zu produzieren.

Das Obermaterial des Alphaedge 4D besteht aus dem Primeknit-Obermaterial. Das TPU-beschichtete Garn ist aus verschiedenen Richtungen und überlappend aus mehreren Schichten gestrickt. Die Außensohle ist aus Continental-Gummi gefertigt.

Michael Frantze / 15.11.2018 - 11:26 Uhr

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