Außenhandel

AVE besorgt über Handelskonflikt zwischen USA und China

Dr. Matthias Händle
Dr. Matthias Händle

Die jüngste Eskalation um die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China beobachtet die AVE mit größter Sorge: „Ein bewusster Währungskrieg stellt eine neue Stufe in diesem Handelskonflikt dar“, sagt Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE.

„Der Yuan ist an einen Währungskorb gekoppelt“, so Dr. Händle. „Diese Abwertung folgt dem Gießkannenprinzip und betrifft die Währungen anderer Länder, wie etwa den Yen oder den Euro. Das zeigt deren unmittelbare Aufwertung nach der Abwertung des Yuans deutlich. Händle warnt vor den weiteren Auswirkungen: „Ich kann nur vor einem Domino-Effekt warnen, falls weitere Länder diesem Muster folgen und ihre Währungen auch abwerten, nur um auf Sicht günstiger exportieren zu können. Die Folgen eines solchen Währungskrieges sind verheerend und belasten die Weltwirtschaft umso stärker“, führt der AVE-Präsident aus und mahnt zu Besonnenheit und zu einem weiteren Dialog der Länder. 

Über die AVE 

Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Sie vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte EInhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern. 

Petra Steinke / 07.08.2019 - 19:45 Uhr

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