Halbjahresbilanz

Baur-Gruppe wächst zweistellig

Die Baur-Gruppe mit Sitz in Burgkunstadt konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2017/2018 ihren Netto-Umsatz um 12% auf 361 Mio. Euro steigern.

Angaben zum Unternehmensgewinn hat die Baur-Gruppe nicht gemacht. Das zur Otto Group gehörende Unternehmen gab lediglich an, dass man „unverändert überdurchschnittliche Renditen“ erwirtschaftet habe. Bis zum Geschäftsjahresende (28. Februar 2018) werde der Handelskonzern „erstmals und deutlich die Umsatzmarke von 700 Mio. Euro“ übertreffen.

Ferner heißt es aus Burgkunstadt, dass alle Geschäftseinheiten zum positiven Wachstum beigetragen hätten. Vor allem die österreichische Tochter Unito konnte mit einem Umsatzplus von 24% mehr zum Umsatz beitragen. Auch das Kernunternehmen Baur sei wieder auf Wachstumskurs und weise ein leichtes Plus von 1% aus. Was die Unternehmensstrategie ’Vision 2025‘ anbelangt, mit der sich die Baur-Gruppe zu einem Zielgruppen-Spezialisten für die Bereiche ’Fashion‘ und ’Home‘ wandeln will, laufe nach Plan. Der Online-Shop baur.de, der zunehmend mobil über Smartphones, Tablets und die Baur-App genutzt werde, habe nach Angaben der Baur-Gruppe bereits einen Anteil von mehr als 50%.

Der Umsatz des Dienstleistungsgeschäfts mit BFS Baur Fulfillment Solutions konnte „knapp zweistellig ausweiten“. Die für Konzerngesellschaften und externe Mandanten tätige Baur-Logistik, der E-Commerce-Dienstleister Empiriecom und die Foto- und Werbeagentur Weismain hätten sich ebenfalls „erwartungsgemäß“ entwickelt.

„Die Baur-Gruppe hat eine neue Wachstumsphase eingeleitet. Unsere vielfältigen Dienstleistungen und insbesondere Unito im Online-Handel überzeugen mit guten Leistungen und hohen Steigerungsraten. Auch unser Kernunternehmen Baur hat wieder an Dynamik gewonnen und wichtige Etappenziele in der digitalen Transformation des Geschäftsmodells erreicht,“ bewertet Albert Klein, Vorsitzender der Baur-Geschäftsführung, die Halbjahreszahlen. „Wir sind insgesamt auf einem guten Weg. Wichtiges Ziel bleibt auch in Zeiten erhöhter Zuwächse und verstärkter Investitionstätigkeit die nachhaltige Wirtschaftlichkeit unseres Online- und Dienstleistungsgeschäfts.“

Michael Frantze / 18.10.2017 - 16:36 Uhr

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