Einzelhandel

BDSE: Grundpreisauszeichnung ist Pflicht

Der Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE) weist auf die Pflicht zur Grundpreisauszeichnung hin.

Bereits seit 1. September 2000 gibt es eine gesetzliche Pflicht zur Grundpreisauszeichnung (Preisangabenverordnung, PAngV). Alle Waren, die Endverbrauchern nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden, müssen danach - auch in Anzeigen und Prospekten sowie im Schaufenster und im Internet - neben dem Endpreis auch den Preis je Mengeneinheit (kg, m, qm, Liter) enthalten.

Im Sortiment des Schuhhandels sind laut BDSE davon Produkte wie z.B. Imprägnier-Sprays und Lederpflegemittel betroffen. Da sie dieser Auszeichnungspflicht unterliegen, muss das Einzelhandelsunternehmen im entsprechenden Preisschild auch den Preis je Liter oder 100 Milliliter (bis 0,25 l Füllmenge) angeben. Ansonsten drohen Abmahnungen von den Aufsichtsbehörden, wie es einzelne Unternehmen in letzter Zeit erfahren mussten.

Kleine Einzelhandelsgeschäfte, bei denen die Warenausgabe überwiegend im Wege der Bedienung erfolgt, sind nach Angaben des Bundesverbands von der Grundpreisauszeichnungspflicht befreit. Eine Präzisierung, was unter „klein“ zu verstehen ist (z.B.nach Umsatzgröße oder Beschäftigtenzahl), wird in der Preisangabenverordnung allerdings nicht vorgenommen.

Michael Frantze / 30.10.2017 - 09:26 Uhr

Weitere Nachrichten

Frequenz nähert sich wieder Vor-Corona-Niveau

GfK

Seit der Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus nähern sich die Besucherzahlen in allen Einkaufslagen den Werten vor Ausbruch der Pandemie. Vor allem Fachmarktzentren sind wieder fast auf Vor-Corona-Niveau. Das zeigen die Besucherfrequenzen 2020, die GfK zusammen mit wetter.com erhebt.