Einzelhandel

BDSE: Schuhhandel braucht keine AGBs

Der Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels BDSE ist der Ansicht, dass die meisten stationären Schuheinzelhändler keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) brauchen.

Nach Meinung des BDSE brauchen die meisten stationären Schuheinzelhändler keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Schließlich dürfen die AGB gesetzliche Regelungen meist nicht einschränken. Sinnvoll seien sie in erster Linie für gesetzlich ungeregelte Tatbestände bzw. für Fälle, in denen der Fachhändler dem Kunden mehr Rechte einräumen will, als ihm gesetzlich zustehen, etwa großzügige Umtauschrechte. Dies müsse allerdings nicht unbedingt in Form von AGB erfolgen, hier reichen z.B. auch Informationen über die genauen Vorgaben durch Aushänge im Geschäft, auf dem Kassenzettel oder Hinweise auf der Website.

Etwas anders sei die Situation bei Online-Shops, so der BDSE. Gesetzlich vorgeschrieben seien hier zwar nur die Widerrufsbelehrung und Informationen zur Streitschlichtung - AGB machen in diesem Fall aber eher Sinn. Der HDE Handelsverband Deutschland habe unlängst seine Muster-AGB für den Online-Handel aktualisiert.

Michael Frantze / 27.11.2017 - 16:51 Uhr

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