Anzeige

CPA: Auf dem Weg in eine agile Welt

Seak - Kommunikation neu erleben (Foto: Seak)
Seak - Kommunikation neu erleben (Foto: Seak)

Seit Jahresbeginn ist Jörg Spiegelhoff neuer Geschäftsführer bei CPA SoftwareConsult, dem führenden IT-Anbieter für die deutsche Schuhindustrie. schuhkurier sprach mit ihm über Digitalisierung, Geschwindigkeit und agiles Arbeiten.

Herr Spiegelhoff, was zeichnet CPA aus?

CPA SoftwareConsult stellt mit über 60 Mitarbeitern und über 40 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung und im Softwarebetrieb IT-Dienstleistungen für die Schuhindustrie zur Verfügung. Unser Kernprodukt ist die ERP-Branchenlösung ’cpa.ShoeFactory‘, die es Unternehmen erlaubt, durch verschiedene Module unterschiedlichste Bereiche zu steuern – von der Kollektionsentwicklung über die Produktionsplanung und -steuerung, die Materialwirtschaft, die Logistik und den Vertrieb bis hin zur Lagerverwaltung. Außerdem bieten wir weitere Softwareprodukte für die Schuhbranche: ’cpa.OrderBar‘ ist die bewährte Lösung für den Außendienst und mit ’cpa.b2bOnline‘ haben Hersteller ein effektives Tool für den Verkauf an Handelspartner.

Welche Ziele haben Sie sich als Geschäftsführer von CPA gesetzt?

Wir wollen mit dynamischen und robusten Branchenlösungen unsere Kunden mit Weitblick erfolgreich in eine agile digitale Welt begleiten und auch neue Kunden mit innovativen Ideen bedienen. Mein Ziel ist, die CPA so aufzustellen, dass sie auf die sich immer schneller ändernden Märkten und Technologien adäquat reagieren kann.

Was heißt das konkret?

Wie in allen Branchen ist auch in der Schuhindustrie Agilität ein wichtiger Faktor, um den Ansprüchen und Forderungen der Kunden gerecht zu werden. Business und IT sind heutzutage eng miteinander verflochten, man kann sie nicht mehr unabhängig voneinander betrachten. Eher noch ist die IT das zentrale Nervensystem einer Firma. Entscheidende Treiber für die IT sind deshalb nicht mehr Skalierung der Softwareproduktion oder die IT-Kosteneffizienz, sondern Durchlaufzeiten und robuste Anwendungen. Die entscheidende Frage ist also, wie viel Zeit man benötigt, um die gesamte Wertschöpfungskette zu durchlaufen, beginnend bei den Anforderungen bis zum produktiven Rollout – und das bei gleichbleibender Stabilität der Anwendung.

Welche Auswirkungen hat die 
Digitalisierung auf die Schuhindustrie?

Die Digitalisierung verändert massiv die Abläufe in den Unternehmen. Die produktionstechnische Landschaft stellt sich aktuell als eine Aneinanderreihung von teilautomatisierten Produktionsschritten, die jeweils unabhängig angesteuert werden, dar. Für die Zukunft wird es wichtig sein, Planungs- und BDE-Systeme und Maschinensteuerung miteinander zu vernetzen, um die Produktionsplanung und -steuerung mit Echtzeitinformationen zu optimieren. Hier setzen wir an. 
Darüber hinaus gelten Daten als der neue Treibstoff der Industrie. Allerdings müssen die Daten nicht nur gesammelt, sondern auch sinnvoll ausgewertet und dargestellt werden, um einen echten Nutzen zu bieten. 
Dazu bedarf es eines zuverlässigen und unvoreingenommenen Partners, der eine langfristige Strategie begleiten kann – wie die CPA.

Getrieben von vertikalen Anbietern wie Zara steht der Faktor Geschwindigkeit in der Schuhproduktion im Fokus. Spüren Sie dies auch in den Anforderungen Ihrer Kunden?

Ja, absolut. Die Vertikalen haben vorgemacht, wie es gehen kann. Gerade in der Phase der Kollektionsentwicklung kann die Geschwindigkeit deutlich gesteigert werden. Mit zwei Kollektionen pro Jahr dürfte es dagegen schwer werden, den vertikalen Anbietern Paroli zu bieten. Es geht darum, die Vorteile der Digitalisierung nutzbar zu machen. Viele unserer Kunden haben das erkannt und schieben daher aktuell Veränderungen an. Das ist der richtige Weg: Angesichts des hohen Tempos der Digitalisierung darf man nicht stehen bleiben, sondern sollte sich den neuen Aufgaben und Herausforderungen aktiv stellen.  

Mehr Informationen unter www.cpa.de

Helge Neumann / 15.05.2018 - 09:23 Uhr

Weitere Nachrichten