Schuhindustrie

Crocs verlagert Produktion aus China

Vor dem Hintergrund der drohenden Strafzölle auf Schuhimporte aus China in die USA will die Schuhmarke Crocs die Beschaffung verstärkt in andere Länder verlagern.

US-Präsident Donald Trump hat vor Kurzem im Handelsstreit mit China die Einführung von Importzöllen in Höhe von 25% auch auf Schuhe angekündigt. Zahlreiche Schuhunternehmen in den USA forderten den Präsidenten auf, auf diese Maßnahme zu verzichten.

In einer Mitteilung teilte Crocs nun mit, dass die Einführung der Zölle zum 1. August zusätzliche Abgaben in Höhe von 5 Mio. Dollar zur Folge hätten. Aktuell würden rund 30% der Schuhe, die in den USA verkauft werden, aus China stammen. „Wir werden unsere bereits laufenden Bemühungen, die Beschaffung in China zu reduzieren und auf andere Länder zu verteilen, fortsetzen“, heißt es seitens Crocs. So geht das Unternehmen davon aus, dass 2020 weniger als 10% der Produkte für den US-Markt aus China kommen werden. 

Helge Neumann / 13.06.2019 - 09:05 Uhr

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