Dürerschule

Deichmann-Mitarbeiter engagieren sich für Erstklässler

Deichmann-Auszubildende geben Ersklässlern der Dürerschule in Essen Nachhilfe. (Foto: Deichmann)
Deichmann-Auszubildende geben Ersklässlern der Dürerschule in Essen Nachhilfe. (Foto: Deichmann)

Auszubildende des Essener Schuhfilialisten Deichmann helfen Grundschülern beim Erwerb von Lese- und Schreibfähigkeiten. Dafür werden die Auszubildenden jeweils für zwei Vormittage zwischen den Oster- und Sommerferien vom Unternehmen während der Arbeitszeit freigestellt.

Das Familienunternehmen Deichmann unterstützt seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Ländern verschiedene Projekte der Entwicklungshilfe und Katastrophenhilfe. Nun möchte der Schuhfilialist auch seinen Mitarbeitern eine Möglichkeit eröffnen, sich für andere zu engagieren. In einem Pilotprojekt helfen Auszubildende aus der Deichmann-Verwaltung in Essen der Dürerschule bei einem Leseprogramm für Erstklässler. 

In der Dürerschule werden unter anderem auch Flüchtlingskinder und Kinder mit Migrationshintergrund unterrichtet, die erhöhte Zuwendung benötigen. Ziel des Projektes ist es, die Entwicklung der Schüler zu unterstützen und ihnen einen besseren Start in der Schule zu ermöglichen, teilt Deichmann mit.

Freude über Unterstützung durch junge Leute

An den Vormittagen besuchen Auszubildende und duale Studenten von Deichmann in Absprache mit der Schulleitung den Unterricht der Dürerschule, und führen mit den Kindern einfache Übungen durch. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch die jungen Leute“, so Schulleiterin Angela Effing-Sagel, „die Kinder können diese Unterstützung gut gebrauchen.“ Um die Kinder der Grundschulklassen 1a und 1b näher kennenzulernen und einen Eindruck vom Projekt zu bekommen, gab es jetzt einen ersten Klassenbesuch der Auszubildenden. 

„Wir sehen in all unseren internationalen Projekten, dass Bildung der Schlüssel zu einem eigenständigen Leben ist, deshalb passt die Zusammenarbeit mit der Dürerschule gut in unser Konzept“, erklärte Firmeninhaber Heinrich Deichmann. „Wir möchten unseren Mitarbeitern Mut machen, sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Wenn dieses Schulprojekt gut läuft, können wir uns vorstellen, weitere Projekte – auch mit anderen Mitarbeitern – anzuregen. Ziel soll es sein, dass unsere Mitarbeiter Freude an solchem Engagement bekommen und dann auch selbstständig aktiv werden.“

Michael Frantze / 22.05.2018 - 12:05 Uhr

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