I love shoes

Der Store der Zukunft

Mit dem Experience Store Exp37 geht die Kommunikationsagentur Mavis in Zusammenarbeit mit dem Consulting-Spezialisten Tailorit neue Wege in Sachen Cross- und Omni-Channel. Die spannendsten Lösungen präsentiert I love shoes im Überblick.

Virtual Reality Headset

 

Kunden können einen virtuellen Store an einem Bildschirm oder mit einem Virtual Reality-Headset digital ’betreten‘: Sie erkunden den Raum, erhalten Gelegenheit, sich spielerisch mit präsentierten Produkten und Hintergrundinformationen zum Sortiment zu befassen und können zudem Artikel in ihrem Warenkorb platzieren. Zudem kann ein Virtual Showroom auch im B2B-Bereich genutzt werden: Kollektionen lassen sich in großer Detailtiefe darstellen und POS-Konzepte erlebbar präsentieren. In Zukunft werden auch direkte Anbindungen an die Warenwirtschaft möglich sein. Bei Verknüpfung mit einem entsprechenden Modul lassen sich beispielsweise auch Online-Terminvereinbarungen oder eine Chat-Funktion integrieren; je nach individueller Zielsetzung und Präferenz sind sowohl Browser- als auch App-basierte Umsetzungen möglich.

 

Omni-Channel Marketing-Loop

 

Die elektronischen Spuren mobiler Endgeräte von Kunden werden durch das Omni-Channel Marketing Loop datenschutzkonform im Check-Out ausgelesen und mit dem Kassenbon in Verbindung gebracht. Auf Basis einer Warenkorb-Analyse wird dadurch anonymes Kundenwissen aufgebaut (User Relationship Management). Beim nächsten Einkauf wird der (anonyme) Konsument dann automatisch im Store wiedererkannt. Dadurch können individualisierte Promotions in Echtzeit ausgespielt werden, beispielsweise über die Social Media-Kanäle eines Händlers. Darauf aufbauend kann das so gewonnene Wissen über den Kunden für weiterführende Kampagnen mit Werbepartnern genutzt werden.

Entwickelt wurde das Tool von Diebold-Nixdorf & Minodes.

 

Virtual Fitting Mirror

 

Mithilfe der virtuellen Anprobe der Smart Electronic Components GmbH können Kunden durch das Sortiment browsen und beispielsweise eine Vorauswahl von Kollektionsteilen oder Outfits treffen, ohne sich jedes Mal mühsam umkleiden zu müssen. Der Virtual Fitting Mirror ermöglicht es Händlern und Marken außerdem, ihre gesamte Sortimentstiefe und -breite abzubilden. Durch die nahtlose
Integration in die E-Commerce-Welt können Kunden zusätzliche Services wie z.B. Wunschlisten, One-Click-Buy oder Social Media nutzen. Dabei wird der Virtual Fitting Mirror auf Basis der Kinect-Technologie kontaktlos durch Gesten gesteuert. Die intuitive Benutzeroberfläche soll zudem eine einfache, schnelle und zeitsparende Produktauswahl ermöglichen.

 

Outfit-Tipps vom Roboter

 

Mithilfe dieser künstlichen Intelligenz-Lösung von CurveTips erhalten Kunden individualisierte Produktvorschläge durch einen Digital Assistant. So erhält er nur noch Tipps für Artikel, die ihm wirklich stehen und in denen er sich wohlfühlt. Um den Digital Assistant nutzen zu können, loggt sich der Kunde mit seinem Profil in der App oder im Online Shop ein. Er durchläuft anschließend einen animierten Qualifizierungsbogen mit Fragen zu seiner eigenen Körperwahrnehmung. Auf Basis dessen erhält er dann seinen individuellen Shopping Guide. Ein selbstlernender Algorithmus gleicht von nun an die Produktauswahl mit den individuellen Figurmerkmalen des Kunden ab und prüft, ob dieses oder jenes Kleidungsstück zu ihm passt. Sollte dem nicht so sein, empfiehlt das System automatisch ein anderes Produkt.

 

Electronic Fashion Labels

 

Dank elektronischer Preisschilder können Händler ihre Preise über alle Kanäle hinweg vereinheitlichen. Außerdem können aktions- und
situationsspezifisch die Preise angepasst und somit ein Dynamic Pricing optimal unterstützt werden. Durch das automatische zentrale Preismanagement entfällt zudem die aufwändige und zeitraubende manuelle Auszeichnung der Produkte durch das Verkaufspersonal. Die so gewonnene Arbeitszeit kann stattdessen produktiv in die Beartung und den Service auf der Fläche investiert werden. Mit einem zen-tralen Dashboard verbundene Antennen senden per Radiowellen zudem Signale an die elektronischen Preis-Etiketten.

Entwickelt wurden die elektronischen Preisschilder im Exp37-Store von Xplace.

Neugierig geworden? Dann schauen Sie auf der Website des Storesvorbei. Geführte Touren können hier ebenfalls gebucht werden.

Kristina Schulze / 16.08.2017 - 11:19 Uhr

Weitere Nachrichten

DLV-Vizepräsident Carsten Schemberg führte als Moderator durch den Abend (Foto: Dlv)

DLV-Ladenbautagung erforscht digitale Zukunft

Tagungen

Der Deutsche Ladenbau Verband (DLV) lud am 6. und 7. Juni zur diesjährigen DLV-Ladenbautagung. Rund 200 Teilnehmer kamen nach Bielefeld und tauschten sich über die Zukunft des Ladenbaus aus. Das Thema Digitalisierung stand dabei im Fokus der Diskussionen.