Deutscher Modehandelskongress: ’Everywhere Commerce‘

Junge Modehändler im Podiumsgespräch beim Deutschen Handelskongress 2014.
Junge Modehändler im Podiumsgespräch beim Deutschen Handelskongress 2014.

Unter dem Titel ’Aufbruch 2015‘ fand am 6. November der Deutsche Modehandelskongress in Düsseldorf statt. Die Hauptthemen der Veranstaltung waren Digitalisierung, Brandbuilding und Big Data.

Trotz des Bahnstreiks war beim Deutschen Handelskongess 2014 'full house‘ – zu wichtig war das Thema Zukunftsstrategien, das alle sechs Referenten des Tages thematiserten. Als Einleitung stellte Thomas Huber vom Zukunftsinstitut München die Lebensstile von morgen vor. Statt einer Aufschlüsselung der Gesellschaft in klassische Zielgruppen werden von den Trendforschern Lebensstile segmentiert. Vier davon, allesamt interessant für Modeindustrie- und handel, stellte Huber näher vor: Creativiteens, Proll Professionals, Tiger Women und Forever Youngsters. Durch ihre individuelle Wahrnehmung, ihre Ansprüche, Interessen und Erwartungen leitete der Trendforscher Ideen für den Modehandel ab und präsentierte positive Beispiele aus der Lebensstil-orientierten Werbung.

Über das breit aufgestellte Omnichannel Managmenet bei Deichmann referierte Marketingleiter Christian Hackel. Er demonstrierte wie das Essener Unternehmen seinen Service auf allen Kanälen konstant darstellt – von der stationären Filiale über Online und Mobile Stores und Apps bis hin zu Social Media und Digitalen Werbekampagnen. Dem ‚Everywhere Commerce’ entsprechend können Deichmannkunden immer, überall und unterwegs einkaufen und werden durch verzahnte und aufeinander abgestimmte Services dabei unterstützt. Die Auswirkungen auf die Zukunft stationärer Deichmann-Stores formulierte Christian Hackel so: „Das heißt nicht, dass die Läden weniger werden, sie werden aber anders sein.”

S.Oliver-CEO Reiner Pichler stellte in seinem Referat die Markenoffensive und Wachstumsstrategie des Konzerns vor und führte aus, wie er auf die Megatrends Globalisierung, Individualisierung, Connectivity, Gesundheit und Silver Society reagiert. Die Bündelung der Untermarken unter der starken Dachmarke S.Oliver und das Wachstum von Comma, Liebeskind und Triangle will das Unternehmen durch ein zusätzliches Marketingbudget von 100 Mio Euro unterstützen. Die Folgen für die neue Wachstumsstrategie konnte Pichler klar benennen: „Wir werden uns auf die Internationalisierung konzentrieren und weniger Verkaufsstellen in Deutschland haben.”

 

Einen ausführlichen Bericht zum Deutschen Modehandelskongress lesen Sie in der schuhkurier Ausgabe 46.

Trotz des Bahnstreiks war beim Deutschen Handelskongess 2014 'full house‘ – zu wichtig war das Thema Zukunftsstrategien, das alle sechs Referenten des Tages thematiserten. Als Einleitung stellte Thomas Huber vom Zukunftsinstitut München die Lebensstile von morgen vor. Statt einer Aufschlüsselung der Gesellschaft in klassische Zielgruppen werden von den Trendforschern Lebensstile segmentiert. Vier davon, allesamt interessant für Modeindustrie- und handel, stellte Huber näher vor: Creativiteens, Proll Professionals, Tiger Women und Forever Youngsters. Durch ihre individuelle Wahrnehmung, ihre Ansprüche, Interessen und Erwartungen leitete der Trendforscher Ideen für den Modehandel ab und präsentierte positive Beispiele aus der Lebensstil-orientierten Werbung.

Über das breit aufgestellte Omnichannel Managmenet bei Deichmann referierte Marketingleiter Christian Hackel. Er demonstrierte wie das Essener Unternehmen seinen Service auf allen Kanälen konstant darstellt – von der stationären Filiale über Online und Mobile Stores und Apps bis hin zu Social Media und Digitalen Werbekampagnen. Dem ‚Everywhere Commerce’ entsprechend können Deichmannkunden immer, überall und unterwegs einkaufen und werden durch verzahnte und aufeinander abgestimmte Services dabei unterstützt. Die Auswirkungen auf die Zukunft stationärer Deichmann-Stores formulierte Christian Hackel so: „Das heißt nicht, dass die Läden weniger werden, sie werden aber anders sein.”

S.Oliver-CEO Reiner Pichler stellte in seinem Referat die Markenoffensive und Wachstumsstrategie des Konzerns vor und führte aus, wie er auf die Megatrends Globalisierung, Individualisierung, Connectivity, Gesundheit und Silver Society reagiert. Die Bündelung der Untermarken unter der starken Dachmarke S.Oliver und das Wachstum von Comma, Liebeskind und Triangle will das Unternehmen durch ein zusätzliches Marketingbudget von 100 Mio Euro unterstützen. Die Folgen für die neue Wachstumsstrategie konnte Pichler klar benennen: „Wir werden uns auf die Internationalisierung konzentrieren und weniger Verkaufsstellen in Deutschland haben.”

 

Einen ausführlichen Bericht zum Deutschen Modehandelskongress lesen Sie in der schuhkurier Ausgabe 46.

Karolina Landowski / 07.11.2014 - 10:33 Uhr

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