Fusion von Karstadt und Kaufhof

Deutscher Städtetag fordert Erhalt aller Kaufhaus-Standorte

Eingang zur Galeria Kaufhof in Köln (Foto: Kaufhof)
Eingang zur Galeria Kaufhof in Köln (Foto: Kaufhof)

Der Deutsche Städtetag sieht die Fusion von Karstadt und Kaufhof mit Sorge. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy fordert den Erhalt möglichst aller Standorte. 

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte Helmut Dedy, das die Kaufhäuser von Karstadt und Kaufhof trotz aller Umwälzungen durch den Internethandel wichtige Arbeitgeber und Versorgungszentren vor Ort seien. „Sie ziehen Menschen in Innenstädte und Stadteilzentren und nutzen damit auch dem Einzelhandel in ihrem Umfeld“, so Dedy. Die Städte seien stark daran interessiert, die Innenstädte und Stadtteilzentren für Bewohner und Besucher attraktiv zu halten und gleichzeitig möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern. „Deshalb wünschen wir uns, dass nach der Fusion möglichst alle Kaufhausstandorte bestehen bleiben. Sollten einzelne Häuser nicht weitergeführt werden, sind rasch Gespräche mit den Städten über eine tragfähige künftige Nutzung der Häuser dringend angeraten. Letztendlich muss es darum gehen, flankierende standortspezifische Strategien zu entwickeln, um negative Auswirkungen auf die lokalen Arbeitsmärkte und das Umfeld der Häuser abzumildern“, erklärte Helmut Dedy. 

Helge Neumann / 12.09.2018 - 10:21 Uhr

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