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Die Trümpfe des stationären Handels

In Zeiten der Digitalisierung muss der stationäre Handel seine Position gegen das wachsende Online-Angebot verteidigen. Einige Trümpfe können die lokalen Retail-Flächen im Kampf um ihre Stellung gezielt ausspielen.

Man kann die Augen nicht langfristig vor den Folgen der Digitalisierung verschließen und insbesondere der familiengeführte Fachhandel muss sich seinem stillen Konkurrenten stellen. Und damit ist das Stichwort bereits gefallen, denn der Online-Handel spricht nicht, er berät nicht, er frag nicht nach dem Befinden. Welche Trümpfe sich der Einzelhandel konkret zu Nutze machen kann, hat I love shoes unter die Lupe genommen.

 

Freundlichkeit & Empathie

 

Wenn die digitalen Shopping-Meilen eins nicht leisten können, dann ist das der persönliche Austausch. Der Online-Shop fragt nicht, wie es einem geht. Viele Kunden wissen allerdings inzwischen genau das zu schätzen, denn sie suchen beim Shoppen Ruhe und wollen sich ohne Begleitung umsehen. Andererseits wünschen sich Kunden häufig genau das vom stationären Einzelhandel: Ein ausgleichendes Pendant zur stressig-anonymen Lebenswelt, ein paar nette Worte. Es geht um die Balance aus freundlichem, persönlichem Kontakt und Aufdringlichkeit. Viele Kunden verraten bereits durch ihre individuelle Mimik und Gestik, was gerade das Richtige für sie ist. Vielfach ist es auch nützlich, die Kunden, nicht direkt auf ihre materiellen Einkaufswünsche anzusprechen, sondern einen persönlichen Kommunikationszugang zu finden, der abseits vom Verkaufsgedanken liegt. Shoppen wird so zum Erlebnis, zu einer inspirierenden Reise, die einen freundlichen Austausch umfasst.

 

Expertise & Beratung

 

Ob der Schuh wohl größer oder kleiner ausfällt? Ob er bequem ist? Ob die Tasche wirklich zu meinem Outfit passt? Das alles sind Fragen, die der Online-Handel fast nicht beantworten kann. Er sieht weder den Fuß, noch den Look des Kunden. Ein Missstand, dem aktuell über Video-Beratung, virtuelle Showrooms und interaktive Größenberatung entgegengewirkt werden soll. Mittels Künstlicher Intelligenz soll es beispielsweise schon bald möglich sein, Kunden, anhand ihrer Körperdaten die passenden Styles zusammenzustellen. Doch Sie als Verkäuferin sehen ihren Kunden, sein Auftreten, seinen persönlichen Look und können binnen Sekunden abschätzen, was ihm gefallen wird und was nicht. Außerdem können Sie den Kunden in Sachen Größen gekonnt beraten und auch auf Problem-Füße und Co. eingehen. Nutzen Sie ihre Expertise und lassen Sie ihr Wissen in die Kundenberatung einfließen.

 

Look & Feel

 

Ein weiterer Vorteil des stationären Handels: Die Produkte können berührt werden, die Kunden können Schuhe gleich Vorort anprobieren, Materialien können erfühlt und ertastet werden. Laden Sie die Kunden explizit zum Anfassen ein, denn oftmals besteht noch eine erhöhte Hemmschwelle aus früheren Pre-Digitalisierungszeiten, in denen das sorglose Befühlen von Kleidung noch mehr oder minder argwöhnisch begutachtet wurde. Bestand doch immer das Risiko, es könnten Flecken auf der Kleidung entstehen. Heute ist das Verständnis ein anderes, denn genau durch die haptischen Tast-Möglichkeiten unterscheidet sich der stationäre Handel vom Online-Marktplatz. Bilder können nicht den Look eines Schuhs oder einer Tasche ersetzen.

I love shoes wünscht viel Spaß beim Unterhalten, Beraten und Verkaufen!

Sarah Amadio / 08.08.2017 - 12:26 Uhr

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