Lederindustrie

Ecco eröffnet Werk für den Lederzuschnitt in China

Einweihung des Ecco Leather Werks in Xiamen mit Aufsichtsratschef Dieter Kasprzak. (Foto: Ecco)
Einweihung des Ecco Leather Werks in Xiamen mit Aufsichtsratschef Dieter Kasprzak. (Foto: Ecco)

Ecco Leather hat eine neue Anlage für den Lederzuschnitt im chinesischen Xiamen eröffnet. Das Werk des dänischen Unternehmens ist mit modernster Technik für einen geringen ökologischen Fußabdruck ausgestattet.

Das neue Werk von Ecco Leather in China wurde am 10. Oktober offiziell eingeweiht. An der Eröffnungszeremonie nahm auch Dieter Kasprzak, Aufsichtsratschef von Ecco Leather, teil. Die Anlage befindet sich unmittelbar neben der Gerberei des dänischen Unternehmens ins Xiamen.

Fabrikdesign, Schneidesysteme und Maschinen wurden laut Ecco ausgewählt, um einen minimalen Energieverbrauch bei maximaler Nutzung des zu schneidenden Leders zu gewährleisten. So wurde die Anlage mit hocheffizienten Photovoltaik-Solarmodulen auf dem Dach ausgestattet, die erneuerbare Energie liefern. Nachdem die Zuschnittanlage ihren eigenen Energiebedarf gedeckt hat, exportiert sie nach Angaben der Dänen überschüssige Energie in die benachbarte Gerberei und ist damit ein Nettoenergieerzeuger.

Die Gebäudefläche des Werks in Xiamen beträgt 7.134 qm, wovon 4.569 qm mit Sonnenkollektoren bestückt sind. Die Paneele können maximal 959.450 kWh/Jahr erzeugen, mehr als das Dreifache des erwarteten Energieverbrauchs der Anlage.

Helge Neumann / 11.10.2019 - 11:03 Uhr

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