Deloitte Christmas Survey

Einzelhandel darf sich auf das Weihnachtsfest freuen

Die Studie ’Christmas Survey‘ der Unternehmensberatung Deloitte zeigt, dass deutsche Konsumenten ihre Weihnachtsgeschenke weitgehend im stationären Einzelhandel besorgen wollen.

„Der Einzelhandel wurde bereits mehrmals abgeschrieben, bleibt aber dennoch Einkaufsziel Nummer eins bei den Verbrauchern“, erklärt Karsten Hollasch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte. So planen zwei Drittel der Konsumenten, ihre Geschenke hauptsächlich im stationären Einzelhandel zu erstehen, wobei deutlich über ein Drittel der Konsumenten sich vorgenommen hat, die Präsente im November zu besorgen. Spezielle Verkaufstage, wie wie der ’Black Friday‘, spiele jedoch kaum eine Rolle. Nur knapp über zwei Prozent der Befragten planen, an einem dieser Tage ihre Geschenke zu kaufen.

Laut den Studienergebnissen von Deloitte wollen sich 25% der Befragten Anfang Dezember auf dem Weg machen, ihre Weihnachtsgeschenke im Ladengeschäft besorgen. Dabei stehen vor allem lokale Fachgeschäfte, aber auch Kaufhäuser im Fokus der Verbraucher. Denn die Käufer schätzen dort laut Deloitte die hohe Beratungskompetenz, den unkomplizierten Umtausch sowie das einfache Bezahlen.

Doch auch das Internet bleibt ein stark frequentierter Weihnachts-Marktplatz. Seine Vorteile: bessere Vergleichsmöglichkeiten, attraktivere Preise, mehr Zeitersparnis – und natürlich die 24/7-Öffnungszeiten. Im Vergleich zu 2016 (464 Euro) steigen die Budgets auf 484 Euro.

„Die Vorteile des Online-Einkaufs werden von den Menschen aber immer mehr geschätzt. Es bestehen jedoch teilweise noch Bedenken wegen des Datenschutzes und sicherer Bezahlmethoden,“ so Hollasch weiter.

Michael Frantze / 23.10.2017 - 09:26 Uhr

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