Nachhaltigkeit

Fair Fashion Move zieht durch Berlin

Der Fair Fashion Move zog am 5. Juli durch Berlin. (Photo by Alexander Koerner/Getty Images for Greenshowroom)
Der Fair Fashion Move zog am 5. Juli durch Berlin. (Photo by Alexander Koerner/Getty Images for Greenshowroom)

Der so genannte ’Fair Fashion Move‘ hat die Modebranche am 5. Juli während der Berlin Fashion Week zu einem Umdenken aufgerufen. Organisiert wurde die Demonstration von  Hessnatur und der Messe Frankfurt.

Der Fair Fashion Move startete am Alexanderplatz und zog von dort zum Kraftwerk in der Köpenicker Straße. Dort fanden vom 3. bis 5. Juli die nachhaltigen Modemessen Ethical Fashion Show Berlin und Greenshowroom stattfanden.

Bei der Abschlusskundgebung richtete Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das Wort an die nach Angaben der Veranstalter über 200 Teilnehmer. „Gerade in Entwicklungsländern entsprechen die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie häufig nicht internationalen Standards. Verantwortung für Mensch und Umwelt zeigt sich auch bei der Kleiderwahl. Wer fair produzierte Mode einkauft, verbessert die Arbeits-und Umweltbedingungen in den Herstellungsländern“, sagte Müller. Das von Bundesminister Müller und dem BMZ initiierte Bündnis für nachhaltige Textilien setzt sich seit 2016 für mehr Transparenz sowie soziale und ökologische Nachhaltigkeit in den textilen Lieferketten ein. „Mode und Nachhaltigkeit dürfen kein Widerspruch sein“, so  Andrea Sibylle Ebinger, CEO des Butzbacher Fair Fashion Pioniers Hessnatur.

Die Organisatoren Hessnatur und Messe Frankfurt wollten die Textilindustrie, Öffentlichkeit und Politik mit dem Festzug darauf aufmerksam machen, dass es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, Mode in Einklang mit ethischen und ökologischen Prinzipien zu produzieren.

Tobias Kurtz / 09.07.2018 - 09:58 Uhr

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