Fair Fashion

Fashion Revolution Week steht im Zeichen der Nachhaltigkeit

Auch in 2019 will die Fashion Revolution Week wieder für mehr Transparenz in der Modeindustrie werben. Die Aktionswoche steht vom 22. bis 28. April unter dem Motto ’Faire Arbeit, Umweltschutz und Gender Equality‘.

Nach Angaben der Veranstalter der Fashion Revolution Week werden während dieser Aktionswoche mehr als 1.000 Events in mehr als 100 Ländern der Welt stattfinden. Zu den Events gehören beispielsweise Modeschauen, Filmvorführungen und Podiumsdiskussionen. Ebenso werden namhafte Designer, wie etwa Christopher Reaburn, Teatum Jones, Vivienne Westwood, Phoebe English oder Katharine Hamnett, der Fashion Revolution Week mit Vorträgen, Studiotouren und Workshops eine eigene Stimme geben. 

 

Im Rahmen der Fashion Revolution Week wird am 24. April der diesjährige ’Fashion Transparency Index‘ mit 200 Modebrands veröffentlicht. Auf dem Programm steht eine BBC-Fernsehdebatte namens ’Fashion Question Time‘, in der Baroness Lola Young of Hornsey mit Vertretern der britischen Regierung, aus der Wissenschaft und der Mode- und Textilindustrie spricht. Darüber hinaus tritt das Brooklyner Label Slow Factory zum Thema ’Sustainability as a Culture‘ in der Sustainable Fashion Conference in London auf. 

 

Fashion Revolution Day in Deutschland

In Deutschland werden laut Fashion Revolution Germany die Sozialen Netzwerke voller Fotos von Menschen sein, die ihre Kleidung auf links tragen und so das Label ’Made in…‘ zeigen. Prominente Unterstützung kommt von Musiker Thomas D und den Designerinnen Anja & Sandra Umann von Umasan, die den Modemarken die Frage stellen werden „Who made my clothes?“.

 

Fashion Revolution: Die Organisation

Bei Fashion Revolution handelt es sich um eine Organisation, die sich für eine nachhaltigere Modebranche einsetzt. Sie engagiert sich für eine systematische Reform der Branche und konzentriert sich auf die Notwendigkeit einer größeren transparenz in der Modelieferkette.

Michael Frantze / 03.04.2019 - 12:46 Uhr

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