Modefilialist

Forever 21 meldet Insolvenz an

Die US-amerikanische Modekette will 178 Standorte in ihrem Heimatmarkt schließen. Auch in Europa und Asien soll das Filialportfolio verkleinert werden.

Laut US-Medienberichten hat die Kette Gläubigerschutz beantragt und will sich nun nach dem so genannten Chapter 11 sanieren. Weltweit sollen im Zuge dessen 350 Standorte vom Netz genommen werden. Die von der Schließung nicht betroffenen Standorte sollen weiterhin geöffnet bleiben. Laut den Insolvenzdokumenten betreibt die Fast Fashion-Modekette mehr als 800 Geschäfte in 57 Ländern, darunter allein 500 in den USA. In Deutschland soll es laut Fokus aktuell nur noch einen Standort in Berlin geben.

Forever 21 wurde 1984 vom südkoreanischstämmigen Ehepaar Do Won und Jin Sook Chang gegründet und hat seinen Sitz in Los Angeles. Vor allem in den 90er-Jahren war das Angebot des Filialisten bei jüngeren Käufergruppen sehr beliebt. Vor drei Jahren hatte der Umsatz bei 4,4 Mrd. US-Dollar gelegen. 2018 lag der Umsatz nur noch bei 3,3 Milliarden. Künftig wird ein Umsatz von 2,5 Mrd. angepeilt. Laut Medienberichten beschäftigt das Unternehmen mehr als 30.000 Mitarbeiter.

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Petra Steinke / 30.09.2019 - 10:52 Uhr

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