Verbundgruppen

GMS setzt weiter auf inhabergeführten Schuhhandel

Dr. Karsten Niehus und Thomas Schulte-Huermann (Foto: GMS)
Dr. Karsten Niehus und Thomas Schulte-Huermann (Foto: GMS)

Im Rahmen der jährlichen Gesellschafterversammlung des GMS Verbundes wurde die strategische Ausrichtung auf den inhabergeführten Schuh- und Sportfacheinzelhandel auch für die kommenden Jahre bestätigt.

„Die überwiegend guten Geschäftszahlen des spezialisierten Schuhfacheinzelhandels und die Vermeidung von Klumpenrisiken führen beim GMS Verbund erneut zu einem soliden Geschäftsjahr 2019“, teilt die Verbundgruppe aus Köln mit. Im ablaufenden Jahr 2019 seien 121 neue Händler-Kundennummern vergeben worden – darunter 34% Neugründungen von spezialisierten, inhabergeführten Schuhfachgeschäften. Die restlichen 66% verteilten sich auf Filialisierungen von Bestandskunden, bislang „freie“ Geschäfte sowie Wechsler aus anderen Verbundgruppen. „Von den rund 1.900 Geschäften der GMS in Europa sind mehr als die Hälfte im abgelaufenen Geschäftsjahr organisch gewachsen. Dies zeigt, dass der inhabergeführte Einzelhandel ist für anstehenden Veränderungen gut gerüstet ist“, heißt es weiter.

Auf Basis der guten Entwicklung und aufgrund der kritischen Entwicklung in Großvertriebslinien des Schuheinzelhandels haben die Gesellschafter die bisherige Ausrichtung der GMS deutlich bestätigt. Während der inhabergeführte Handel meist schnell auf Veränderungen reagieren könne, seine Mitarbeiter und Kunden persönlich kennen und einen exzellenten Service bieten würde, hätten großen Ketten den Kontakt mit Kunden häufig verloren, ist man bei GMS überzeugt. Filialisten hätten vermehrt Probleme, sich gegen die Konkurrenz aus dem Internet zu behaupten. Sie würden zwar große Auswahl und kleine Preise bieten, aber das Internet sei in diesen Kategorien stets besser. „Die Insolvenzen der vergangenen 24 Monate und die Probleme mancher Filialisten können vermutlich als weiterer Beleg gedeutet werden“, so die GMS-Geschäftsführer Dr. Karsten Niehus und Thomas Schulte-Huermann.

GMS rät seinen Händlern daher mehr denn je, sich auf ihre gute Position im Markt zu konzentrieren. Niemand wolle auf den stationären Handel und das stationäre Kauferlebnis verzichten. Auch für die Lieferanten bestünden in Zeiten des Umbruchs weiterhin die Chance, durch die Unterstützung des inhabergeführten Einzelhandels renditestarke Absatzkanäle zu erhalten und Marken erfolgreich zu positionieren und zu entwickeln. Gemeinsam mit seinen Lieferantenpartnern werde GMS auch weiterhin daran arbeiten, den inhabergeführten Schuh- und Sportfacheinzelhandel erfolgreich und lebendig zu halten.

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Helge Neumann / 02.12.2019 - 13:18 Uhr

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