ANWR-Vorstandsvorsitzender im Interview

Günter Althaus: „50.000 wegfallende Geschäfte sind die Untergrenze“

Günter Althaus
Günter Althaus

Der Vorstandsvorsitzende der ANWR Group spricht im Interview mit der Wirtschaftswoche über die Kooperation zwischen schuhe.de und Zalando. Er äußert sich zu den bevorstehenden Schließungen im stationären Handel und zum Sinn von verkaufsoffenen Sonntagen.

Wie Althaus im Gespräch mit der Wirtschaftswoche unterstreicht, ist die Zusammenarbeit mit Zalando langfristig angelegt. Die ANWR akzeptiere, „dass Zalando eine enorme Kundenreichweite hat, gerade wenn es um das Thema Schuhe und Textil geht.“ Umgekehrt habe die Verbundgruppe „durch unsere vielen Händler das breiteste am Markt verfügbare Sortiment.“ Es wäre naiv anzunehmen, so Althaus, dass die Zusammenarbeit mit dem Online Pure Player keine Risiken birgt. „Jedoch sind wir mit Zalando einig, dass wir an einer langfristigen Partnerschaft interessiert sind.“

Im weiteren Verlauf des Interviews zeichnet der ANWR-Vorstandsvorsitzende ein ernüchterndes Bild zur Zukunft stationärer Händler in den kommenden fünf Jahren.

Thema sind auch die Sonntagsöffnungszeiten, die aus Sicht von Althaus „zu sehr schwarz-weiß“ diskutiert werden. Er schlägt einen aus seiner Perspektive idealen Modus für verkaufsoffene Sonntage vor. 

Redaktion / 21.08.2017 - 14:23 Uhr

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