Exporte steigen wieder

GUS: Schuhhersteller aus Italien hoffen auf Wende

Annarita Pilotti
Annarita Pilotti

Nach einem massiven Absturz sind die Exporte der italienischen Schuhhersteller in die GUS-Staaten in den ersten sieben Monaten 2017 wieder gestiegen.

Hoffungen weckte beim Verband der italienischen Schuhindustrie (Assocalzaturifici) der positive Verlauf von drei Messen in Moskau, Almaty und Kiew, die im Oktober und November stattfanden. Die strategisch wichtigen Märkte in den GUS-Staaten zeigten endlich Anzeichen der Erholung, teilte der Verband mit. „Wir können nun wieder zuversichtlicher in die Zukunft schauen, die Region hat sich stabilisiert“, erklärte Annarita Pilotti, Vorsitzende von Assocalzaturifici. 

In den Jahren 2013 bis 2016 sind die Schuhexporte aus Italien in die GUS-Staaten erheblich gesunken. Der Wert der Ausfuhren stürzte um 48% ab, die Paarzahlen sanken um 36%. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres konnte Assocalzaturifici jedoch wieder Steigerungen verzeichnen. So legte der Wert der exportierten Schuhe um 12,8% auf rund 277 Mio. Euro zu. Auch die Menge stieg um rund 25% auf 5 Mio. Paare. Einziger Wehrmutstropfen: Der Durchschnittpreis ging um 10% auf 54,80 Euro zurück. Zum Vergleich: Der Durchschnittspreis der italienischen Schuhexporte nach Deutschland beträgt rund 27 Euro. 

Helge Neumann / 28.11.2017 - 11:51 Uhr

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