Bundesagentur für Arbeit

HDE: Einzelhandel schafft neue Jobs

Positiv hat sich die Beschäftigungslage im deutschen Einzelhandel entwickelt. Wie der Handelsverband Deutschland (HDE) berichtet, habe der Handel im Vergleich zum Vorjahresvergleich mehr als 17.000 neue Stellen geschaffen.

Basierend auf den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit registriert der Einzelhandel in Deutschland eine steigende Anzahl an neuen Jobs. Dem HDE zufolge sei vor allem eine Zunahme bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und gleichzeitig ein Rückgang bei der Zahl der Minijobs zu beobachten gewesen.

„Der Handel stellt auch weiterhin neue Leute ein. Der Trend zum Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung setzt sich fort“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut Bundesagentur für Arbeit wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Handel um über 30.000, im gleichen Zeitraum reduzierte sich die Zahl der Minijobs um über 14.000.

„Minijobs sind im Handel bereits seit vielen Jahren auf dem Rückzug. Seit 2011 ging ihre Zahl um über 100.000 zurück. Auch die aktuellen Zahlen zeigen einmal mehr, dass sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Handel nicht durch Minijobs verdrängt werden“, so Genth weiter. Minijobs federn in der Branche vor allem die Spitzenbelastungen ab. Insgesamt machen Minijobs mit weniger als 15% nur einen geringen Teil des gesamten Arbeitszeitvolumens im Einzelhandel aus. Der Einzelhandel ist mit drei Millionen Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Indem der Handel Produkte und Dienstleistungen anderer Branchen in Anspruch nimmt, sichert er dort indirekt weitere 1,4 Mio. Arbeitsplätze.

Michael Frantze / 19.10.2017 - 14:27 Uhr

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