Nach dem Aus für Jamaika

HDE fordert schnelle Regierungsbildung

Stefan Genth
Stefan Genth

Der Handelsverband Deutschland (HDE) bedauert das Scheitern der Jamaika-Sondierungen und fordert die demokratischen Parteien auf, möglichst schnell eine neue Regierung zu bilden.

„Das Scheitern der Jamaika-Sondierungen ist ein schlechtes Signal für Deutschland und für die Wirtschaft. Wir brauchen jetzt schnelle Entscheidungen und möglichst zeitnah eine neue Bundesregierung. In Zeiten so großer Herausforderungen wie der Digitalisierung, der Globalisierung und der Flüchtlingskrise muss Deutschland politisch handlungsfähig sein“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Die demokratischen Parteien stehen in Verantwortung, eine gemeinsame Vision für das Land zu entwerfen. „Die Koalitionspartner brauchen eine gemeinsame Überschrift. Aus Sicht des Handels geht es die nächsten Jahre darum, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und den Wohlstand seiner Bürger dauerhaft zu sichern“, so Genth weiter. Dabei spiele die Stärkung des Konsums und der Kaufkraft eine wichtige Rolle. Genth: „Der Konsum ist ein wesentlicher Stabilitätsanker für die Konjunktur. Kleine und mittlere Einkommen müssen entlastet werden, um die Binnenkonjunktur dauerhaft zu stabilisieren.“ 

Helge Neumann / 20.11.2017 - 09:16 Uhr

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